Trott gewinnt Skeleton-Weltcup

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Deutsche Presse-Agentur

Marion Trott aus Oberhof hat überraschend den Skeleton-Weltcup auf der neuen Olympia-Bahn im kanadischen Whistler gewonnen.

Die 24-Jährige setzte sich in zwei Läufen in 1:49,86 Minuten vor der Amerikanerin Amy Williams (1:50,39) und Anja Huber aus Berchtesgaden (1:50,71) durch und schob sich in der Gesamtwertung hinter der Britin Shelley Rudman auf Platz zwei. Bei den Männern war Sandro Stielicke aus Winterberg als Fünfter bester Deutscher. Es gewann Jon Montgomery (Kanada/1:47,67) vor dem Schweizer Gregor Stähli (1:48,06) und Lokalmatador Jeff Pain (1:48,19). Es war für die komplette Weltelite der erste Wettkampf-Test vor den Olympischen Winterspielen im kommenden Jahr.

Trotz mäßiger Startzeiten kam Marion Trott auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke bestens zurecht. Als einziger Pilotin gelangen ihr zwei Läufe unter 55 Sekunden. Besonders im zweiten Durchgang spielte sie ihr großes fahrerisches Können und die Vorteile ihres Schlittenmaterials optimal aus und sicherte sich den Erfolg mit großem Vorsprung. Auch Anja Huber kam mit einem sehr guten zweiten Durchgang noch auf Platz drei. Kerstin Szymkowiak (Winterberg) wurde Siebente.

Dagegen waren die Männer diesmal nicht auf Erfolgskurs. Seriensieger Frank Rommel (Zella-Mehlis) verbaute sich einen Platz auf dem Siegerpodest mit einem fehlerhaften zweiten Lauf und wurde Elfter. Auch Florian Grassel (Königssee) war nur Mittelmaß und belegte den achten Platz. Beide verpassten es damit, den im Weltcup führenden Russen Alexander Tretjakow, der Neunter wurde, als Spitzenreiter abzulösen.

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