Triathlon-Weltverband setzt bis 30. April aus

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Coronavirus-Pandemie
Auch der Triathlon-Weltverband setzt alle Wettkämpfe vorerst aus. (Foto: Delly Car / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Triathlon-Weltverband hat sämtliche Rennen und Aktivitäten wegen der Coronavirus-Pandemie bis Ende April ausgesetzt und eingestellt.

Betroffen sind davon unter anderem alle Wettkämpfe, das heißt auch Rennen zur Qualifikation für die Olympischen Spiele, die weiterhin im Sommer in Tokio stattfinden sollen. Wie die ITU mitteilte, werden die Ranglisten - auch im Paratriathlon und für die Paralympics - mit Stand vom 16. März eingefroren.

„Es war eine schwere Entscheidung“, sagte ITU-Präsident Marisol Casado. Die Gesundheit und Sicherheit von Athleten, Trainern, Offiziellen, Helfern und Zuschauern habe aber oberste Priorität. Alle Wettkämpfe, die in den Zeitraum fallen, werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die ITU werde versuchen, die Rennen neu anzusetzen, sofern dies nach dem 30. April möglich sei.

Auch die Ironman-Verantwortlichen reagierten auf die Pandemie. Die anstehenden Langstreckenrennen in Südafrika, Texas, und Taiwan wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Zudem wurden neun Rennen über die Halbironman-Distanz verschoben.

Betroffen sind von den Maßnahmen auch deutsche Athleten. Ex-Weltmeister Sebastian Kienle hatte beispielsweise für das Rennen in Südafrika gemeldet.

Mitteilung ITU

Mitteilung Ironman

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