Tim Zimmermann fährt jetzt Lamborghini

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Tim Zimmermann (re.) mit seinem neuen Teamchef Gottfried Grasser. Dahinter sein neuer Dienstwagen, ein Lamborghini Huracán GT3.
Tim Zimmermann (re.) mit seinem neuen Teamchef Gottfried Grasser. Dahinter sein neuer Dienstwagen, ein Lamborghini Huracán GT3. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Die letzten zwei Jahre war der Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann auf der ganzen Welt im Porsche Carrera Cup im Einsatz. In der kommenden Saison steigt der 23-Jährige um: Statt Porsche Carrera Cup wird Zimmermann im ADAC GT Masters an den Start gehen, er steigt in die sogenannte Liga der Supersportwagen auf und pilotiert künftig einen Lamborghini Huracán GT3 mit rund 500 PS.

Mit dem Grasser Racing Team aus Österreich und seinem niederländischen Teamkollegen Steijn Schothorst rechnet sich Zimmermann gleich in seinem ersten Jahr Chancen auf einen Titel aus.

Ziel sind Titel

Für Tim Zimmermann ist es, wie er mitteilt, der nächste logische Schritt in seiner Motorsportkarriere. „Der GT Sport war schon immer ein Ziel für mich“, sagt Zimmermann, „der Cup-Porsche war dabei die beste Vorbereitung.“ Und den wechselt er nun gegen einen Lamborghini Huracán GT3. In dem saßen 2019 Christian Engelhart und Mirko Bartolotti, beendeten ihre Saison auf Platz zwei der Fahrerwertung und fuhren mit Grasser Racing ebenfalls auf das Teampodium. „Dementsprechend hoch sind auch unsere Ansprüche in der kommenden Saison“, sagt Zimmermann, den sein neuer Teamchef Gottfried Grasser in seinen Ambitionen unterstützt. „Tim ist ein talentierter Fahrer und wir möchten zusammen Erfolge feiern“, gibt er die Ziele vor. „Wir blicken dabei zuallererst auf die Nachwuchswertung im GT Masters und wollen die auch gewinnen.“ Und schon im Carrera Cup gelang Zimmermann dies als drittbester Rookie und als Sechster der Gesamtwertung fast schon.

Unterstützt wird Tim Zimmermann dabei nicht nur von Teamchef Grasser und Team, sondern auch von einem Rennfahrerkollegen. Mit dem Niederländer Steijn Schothorst wird sich der Deutsche das Cockpit teilen. Schothorst ist kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Motorsport, hat GT-Erfahrung und pilotierte – wie Zimmermann – auch schon Autos der LMP3-Klasse. „Steijn und ich passen ganz gut zusammen“, erzählt er. „Er ist nur zwei Jahre älter als ich und auch heiß darauf, 2020 etwas zu reißen. Ich denke, wir werden mit Team Grasser eine erfolgreiche Saison hinbekommen.“

Zwei Rennen werden im GT Masters pro Wochenende gefahren. Jeweils ein Fahrer startet in die 60 Minuten Motorsportaction und wechselt dann bei etwa der Hälfte der Zeit mit seinem Teamkollegen.

Die Saison beginnt am 24. April 2020 in Oschersleben. Insgesamt stehen 14 Rennen in vier Ländern auf dem Programm, Sport1 überträgt alle Rennen live.

Seit Anfang Dezember gab es die Möglichkeit, sich für das GT Masters vorab zu melden. 23 Teams haben diese Zeit genutzt und somit ist schon vier Monate vor Start der Serie klar, dass die Liga der Supersportwagen mit 34 Fahrzeugen wieder an ihr Maximum kommen wird. „Daran sieht man, dass das GT Masters weltweit eine Marke im Sportwagenbereich ist“, sagt Tim Zimmermann. „Es ist für mich eine große Chance, dort 2020 meine Spuren zu hinterlassen.“

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