Tim Zimmermann definiert klare Ziele

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 Tim Zimmermann
Tim Zimmermann (Foto: Gruppe c)
Schwäbische Zeitung

Bevor die Saison im Porsche-Carrera-Cup startet, hat Tim Zimmermann noch ein straffes Programm. Vor ihm liegen noch viele Stunden im Simulator und ein Testtag in Hockenheim, wo der Markenpokal am 5. Mai seine Premiere feiert. Gerade ist der Langenargener aus dem tschechischen Most zurückgekehrt. Dort konnten sich alle Teams zum ersten Mal gemeinsam auf die anstehenden Rennen vorbereiten. Die Ergebnisse seien vielversprechend, heißt es in einer Pressemitteilung.

Beim ersten offiziellen Test des Markenpokals am 9. und 10. April drehte der Langenargener dort seine ersten Runden. „Mir liegen die vielen schnellen Passagen“, sagt Zimmermann. In den vier Sessions konnte Zimmermann mit der Spitze mithalten. Einmal war er als Fünfter nach vier Stunden Training richtig nah dran. „In den Longruns – also der Simulation des Rennens – hat es schon sehr gut gepasst“, erzählt Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet.

„Mit neuen Reifen und im Qualifyingmodus haben wir noch ein wenig Arbeit vor uns.“ „Wir“ – das ist sein Team Black Falcon, dem auch sein Teamkollege David Kolkmann angehört. Kolkmann, der schon 2016 bis 2017 im Carrera Cup unterwegs war, war in allen Sessions auf Augenhöhe. Meistens war Zimmermann aber den Bruchteil einer Sekunde schneller. Auch das zeigt, dass der 22-Jährige in seinem zweiten Jahr im Cup-Porsche dazugelernt hat. Deshalb ist das Ziel klar definiert. „Ich möchte regelmäßig aufs Podium fahren“, sagt er und überlegt noch einmal. „Eigentlich ist das Ziel sogar, Rennen zu gewinnen.“ Die Konkurrenz im über 30 Fahrer starken Feld ist aber nicht gerade kleiner geworden. Einzig 2018er-Meister Thomas Preining ist nicht mehr dabei.

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