Später Lohn für Bundestrainer Löw aus Tirol

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Schwäbische Zeitung

Innsbruck (dpa) - Als der Anruf aus Österreich kam, glaubte Bundestrainer Joachim Löw zunächst an einen schlechten Witz. Der Anrufer mit Tiroler Dialekt fragte nach seiner Konto-Nummer, die Löw natürlich nicht nennen wollte.

„Für mich war das ein Scherzanruf eines Radiosenders“, sagte Löw der österreichischen Zeitung „Kurier am Sonntag“. „Ich hätte ja nie geglaubt, dass ich hier noch jemals Geld kriege.“ Von Oktober 2001 bis Juni 2002 trainierte Löw den FC Tirol Innsbruck.

Trotz der finanziellen Turbulenzen im Club führte er die Mannschaft zur Meisterschaft, ehe der Verein pleite ging. Auch der heutige deutsche Bundestrainer hatte damals nicht sein komplettes Gehalt bekommen. Besser spät als nie kommt Löw nun doch noch zu ein paar Euro. Das Konkursverfahren ist abgeschlossen, die Gläubiger erhalten laut der Zeitung eine Auszahlungsquote von zehn Prozent. Löw: „Ich bin positiv überrascht, dass da noch was kommt.“

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