Scorpions im Halbfinale - Krefeld gleicht aus

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Deutsche Presse-Agentur

Pokalfinalist Hannover Scorpions hat sich als drittes Team der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach Berlin und Mannheim für das Meisterschafts-Halbfinale qualifiziert. Die Entscheidung zwischen Krefeld und Düsseldorf wurde auf das letzte Viertelfinal-Spiel vertagt.

Mit dem 2:0 (0:0,1:0,1:0)-Sieg beim EHC Wolfsburg gelang den Hannoveranern der vierte Erfolg. Durch ein 4:3 (3:0,0:1,1:2) gegen die DEG Metro Stars erzwangen die Krefeld Pinguine in der Gesamtwertung den 3:3-Gleichstand und das entscheidende siebente Spiel.

In Krefeld schien die Partie vor 7339 Zuschauern schon im ersten Drittel gelaufen zu sein, nachdem die Gäste aus Krefeld überraschend klar mit 3:0 durch zweimal Daniel Pietta und Roland Verwey in Führung gegangen waren. Im zweiten Drittel kam die DEG durch Brandon Reid heran. Das letzte Drittel begann mit dem 2:3 und dem Ausgleich durch Patrick Reimer und Adam Courchaine und damit einem Schock für Krefeld. Beide Tore fielen innerhalb von drei Minuten. Doch die Pinguine, die im Viertelfinale bisher beide Heimspiele verloren hatten, konterten schnell durch Chris Heid in der 47. Minute und waren wieder mit einem Tor in Front. Der Mini-Vorsprung reichte den Gastgebern. „Wir sind zu Beginn überlaufen worden“, sagte der DEG- Manager Lance Nethery.

Dem Hans Zach-Team aus Hannover gelang im Viertelfinale die Revanche für die Pokal-Niederlage. Aber die Scorpions taten sich in Wolfsburg schwer. Tore Vikingstad gelang vor 2752 Zuschauern das 1:0 für die Gäste aus Hannover erst in der 28. Minute. Zuvor hatten die Scorpions noch einen Pfostenschuss durch Chris Herperger verbuchen können. Adam Mitchell machte dann in der 57. Minute mit dem 2:0 alles klar. Beide Teams wirkten nach der langen Saison und dem kräftezehrenden Viertelfinale ausgelaugt.

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