Schneebälle aus Val d'Isère

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Deutsche Presse-Agentur

Nicht alles spielt sich bei einer alpinen Ski-Weltmeisterschaft direkt auf der Piste ab. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat einige Randnotizen aus Val d´Isere zusammengetragen.

Weil die Britin Chemmy Alcott bei der Super-Kombination eine gelbe Flagge missachtet hatte, bekam sie vom Internationalen Skiverband eine Geldstrafe aufgebrummt. Die Busenfreundin der Amerikanerin Julia Mancuso, von der Pool-Bilder mit Alcott in knapper Badebekleidung im Internet kursieren, muss rund 664 Euro zahlen. Disqualifiziert wurde Alcott aber nicht.

Als gelernte Köchin fand Kathrin Zettel bislang bei der Ski-WM das richtige Rezept. Und bei den Titelkämpfen soll es weiter würzig bleiben. „Möglicherweise finde ich das Salz, um die Suppe der anderen etwas zu versalzen. Die Anja Pärson hat ja nicht so eine Gaudi da herunter, und die Lindsey Vonn hat auch nicht so eine gute Laune gehabt heute“, sagte Zettel.

Erstmals wurde am Wochenende die offizielle Zuschauerzahl bei einem Wettkampf mitgeteilt. Angeblich sahen 29 000 Ski-Sport-Fans die Herren-Abfahrt, davon seien 18 000 aus dem Tal in den auf 1850 Metern gelegenen Wintersportort gekommen.

Mit die schlechtesten Bedingungen bei der WM-Abfahrt hatte wohl Bode Miller. Der amtierende Gesamtweltcupsieger hatte großes Pech und musste durch eine dicke Nebelbank fahren. Einen Wiederholungslauf wie Michael Walchhofer hätte Miller nicht in Anspruch genommen. „Ich wäre nicht noch einmal heruntergefahren, das ist zu anstrengend“, sagte Miller, der sich sicher war, dass er ohne Nebel Gold geholt hätte. „Bei gleichen Bedingungen bin ich der Schnellste auf diesem Berg.“

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