Schneebälle aus Val d'Ière

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Deutsche Presse-Agentur

Nicht alles spielt sich bei einer alpinen Ski-Weltmeisterschaft direkt auf der Piste ab. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat einige Randnotizen aus Val d´Isere zusammengetragen.

 Seit Tagen schuften Hunderte von Helfern, um die WM-Pisten rennfertig zu präparieren. Mitten in der Nacht, früh am Morgen - und natürlich auch tagsüber. „Die geben niemals auf, manche haben den ganzen Tag fast nichts gegessen und getrunken“, sagte Renndirektor Atle Skaardal. Die Helfer machten einen Höllenjob.

 Drei Journalisten harrten bis nach der Fahrt von Stephan Keppler bis zum Ende im Zielhang aus, um den Ebinger noch zu interviewen. Dabei waren sie in guter Gesellschaft, denn auch Vater und Mutter Riesch waren bis zum Ende dort geblieben, um die Fahrt des Nationalmannschaftskollegen ihrer Tochter zu verfolgen.

Die vom Schweizer Didier Cuche für einen guten Zweck bei ricardo.ch versteigerten WM-Helme kosten mittlerweile schon mehrere tausend Franken. Der Preis für jenen, den er in der Abfahrt am Samstag trug und der ihm Silber bescherte, stand am Montagmorgen nach 60 Geboten auf 4506 Franken (3002 Euro), der Weltmeisterhelm vom Super-G (nach 170 Geboten) auf 5501 Franken (3664 Euro).

Val d'Isère ist ein teures Pflaster, das ist kein Geheimnis. Der Preis der Tages-Liftkarte (43,50 Euro für 300 Pisten-Kilometer) hebt sich von jenen in Österreich nicht zu stark ab, bei den Hotel-, Lokal- und Supermarkt-Preisen ist die Kluft hingegen schon weitaus größer. Ein Liter Milch im Markt kostet etwas mehr als zwei Euro, eine kleine Pizza zum Mitnehmen kann schon mal 15 Euro kosten. Nur die Wein-Preise sind vergleichsweise moderat.

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