Schlechtes Schiedsrichter-Omen für Frankreich

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Nestor Pitana
Der argentinische Schiedsrichter Nestor Pitana wird für seine ausladende Gestik und ausdrucksstarke Mimik von Fans gefeiert. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Es gäbe bessere Omen für Frankreichs Titel-Hoffnungen: Wie bei der bislang letzten Final-Niederlage 2006 ist ein Schiedsrichter aus Argentinien beim Endspiel der Équipe tricolore im Einsatz.

Vor zwölf Jahren konnte sich Frankreich unter Leitung von Horacio Elizondo im Finale von Berlin nicht gegen Italien durchsetzen. Und besonders Kylian Mbappé hat auch bei dieser WM bereits keine guten Erfahrungen mit Nestor Pitana, dem Endspiel-Schiedsrichter am Sonntag, gemacht. „Während des ganzen Matches hat er nicht aufgehört mit mir zu reden“, berichtete Mbappé nach dem 2:0-Sieg gegen Uruguay im Viertelfinale. „Ich habe ihm gesagt: "Hör damit auf." Ich denke, er hatte etwas gegen mich.“

Bei seinen bisherigen vier Einsätzen während des Turniers wusste Pitana aber zu überzeugen. Im Internet wird der 42 Jahre alte Sportlehrer mit dem lichten Haupthaar für seine ausladende Gestik und ausdrucksstarke Mimik von Fans gefeiert. Beim Confed Cup vor einem Jahr pfiff er den 4:1-Sieg der deutschen Weltmeister gegen Mexiko.

Pitana ist erst der vierte Schiedsrichter, dem nach dem Auftritt beim Eröffnungsspiel auch die Ehre des Finals zuteil wird. Der bislang letzte Referee, der dieses Double schaffte: Elizondo.

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