Schalke-Geschäftsführer Peters spekuliert nicht

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Deutsche Presse-Agentur

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 enthält sich zu Spekulationen um eine Beurlaubung seines Trainers Fred Rutten jeglicher Meinungsäußerung.

„Wir werden das in aller Ruhe nicht kommentieren, sondern wir werden arbeiten“, sagte Schalke-Geschäftsführer Peter Peters der Deutschen Presse-Agentur dpa. Ein vereinbartes Gespräch der Schalker Verantwortlichen mit dem Niederländer Rutten bezeichnete Peters als „Routine wie nach jedem Bundesliga-Spiel“. Zuletzt hatte der Tabellen-Achte Schalke gegen den Hamburger SV 1:2 verloren.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll der 46 Jahre alte Rutten noch in dieser Woche von seinen Aufgaben entbunden werden. Es existiere ein Notplan mit den ehemaligen Schalke-Profis Youri Mulder und Mike Büskens, die das Team wie im Vorjahr nach der Trennung von dem damaligen Trainer Mirko Slomka bis zum Saisonende betreuen sollen. Rutten hatte nach dem 1:2 gegen Hamburg erklärt, nur noch „von Woche zu Woche“ zu planen und zu arbeiten. Erst vor zwei Wochen hatte sich der Gelsenkirchener Verein von Manager Andreas Müller getrennt.

Der Schalker Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies, der in der Manager-Frage noch in dieser Woche eine Lösung präsentieren will, hatte vereinsinterne Diskussionen über den Trainer abgestritten. Rutten, der erst zu Saisonbeginn neuer Chefcoach des letztjährigen Champions-League-Viertelfinalisten geworden war, hat bei den Schalkern noch einen Vertrag bis 30. Juni 2010.

Peters betonte im Gespräch mit der dpa, er und die anderen Verantwortlichen des Vereins würden sich durch Medien- Veröffentlichungen „nicht treiben lassen“. Einen über die Manager-Frage hinausgehenden Zeitplan gebe es nicht.

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