Sainz gibt Veranstalter Schuld an Unfall

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Deutsche Presse-Agentur

Der VW-Werkspilot Carlos Sainz hat den Veranstaltern der erstmals in Südamerika ausgetragenen Rallye Dakar die Schuld an seinem Unfall und damit seinem Ausscheiden gegeben.

„Mehr konnte ich nicht geben. Ich habe dafür gekämpft, an der Spitze zum Sieg zu fahren und kurz vor Schluss hat uns ein Fehler im Streckenbuch aus der Bahn geworfen“, zitierte ihn die argentinische Nachrichtenagentur DyN.

Sainz, der bei der 30. Dakar bis dahin souverän mit einem VW Race-Touareg in Führung gelegen hatte, war auf der 12. Etappe in einen Graben gestürzt. Co-Pilot Michel Perin zog sich dabei eine Verletzung am Schulterblatt zu, und für beide war das Rennen zu Ende. Als Sieger fuhren in Buenos Aires die bis dahin Zweitplatzierten, der südafrikanische Fahrer Giniel de Villiers und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz, ebenfalls auf einem VW Race-Touareg, ein.

Zitzewitz widersprach jedoch seinem Teamkollegen Sainz. „Das war ein Fahrer/Navigator-Fehler, der vorkommen kann“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa nach seinem Sieg. „Ich denke, die beiden waren einfach ein bisschen unglücklich, haben Pech gehabt, dass sie ein bisschen neben der Spur waren und dann hohes Tempo gefahren sind und nicht mehr reagieren konnten“, fügte der Norddeutsche hinzu. Auch der Sportdirektor der Dakar, David Castera, wies die Vorwürfe von Sainz zurück. „Sie hatten sich einige Kilometer zuvor verfahren, sind zu schnell gefahren und dann in den Graben gestürzt“, sagte er.

Von Zitzewitz wies auch die Kritik von Sainz zurück, das Rennen sei insgesamt zu hart oder schwierig gewesen. „Die Dakar ist das härteste Rennen der Welt, das weiß man vorher. Das ist die Mutter aller Rallyes“, betonte der glückliche Sieger. „Jedes Jahr kommt fast nur die Hälfte (der Teilnehmer) durch. Wenn das nicht so wäre, dann wäre es ja auch langweilig“, sagte von Zitzewitz.

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