Routinier Márquez sagt nach fünftem WM-Achtelfinale adios

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Rafael Márquez
Rafael Márquez beendet seine Karriere in der mexikanischen Nationalelf. (Foto: Jorge Arciga Avila/NOTIMEX / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Das war's. Nach fünf Weltmeisterschaften und 147 Einsätzen für El Tri beendet Rafael Márquez seine Laufbahn in Mexikos Fußball-Nationalmannschaft.

„Es ist nicht das Ende, das ich mir gewünscht habe“, sagte der Routinier. Doch mit dem 0:2 (0:0) gegen Brasilien im WM-Achtelfinale von Samara endete eine der schillerndsten Karrieren des fußballverrückten Landes.

Für „El Kaiser“ war es das fünfte Achtelfinale bei einer WM-Endrunde, das gelang vor ihm keinem anderen Akteur. Zudem war er mit 39 Jahren und 139 Tagen der älteste Feldspieler, der in einem WM-K.o.-Spiel in der Startelf stand, seit Stanley Matthews (39 Jahre, 145 Tage) 1954 für England gegen Uruguay dabei war.

Den Achtelfinal-Fluch der Mexikaner konnte Márquez aber auch dieses Mal nicht brechen. Seit 1994 ist El Tri in der ersten K.o.-Runde nach der Gruppenphase stets gescheitert. Nur bei den Heim-Turnieren 1970 und 1986 schaffte es Mexiko bis ins Viertelfinale.

Seine Club-Karriere hatte Márquez bereits zuvor beendet. Wie es abseits des Platzes für ihn weiter geht, ist unklar. Nach wie vor steht er auf der schwarzen Liste des US-Finanzministeriums. Ihm wird vorgeworfen, Geld für den mexikanischen Drogenbaron Raul Flores Hernandez gewaschen zu haben. Márquez bestreitet das.

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