Rodler mit Feinschliff für Weltmeisterschaft

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Deutsche Presse-Agentur

Mit einem letzten Training in der Heimat haben sich die deutschen Rodel-Asse den Feinschliff für die Weltmeisterschaft in gut einer Woche in den USA geholt.

„Das war sehr, sehr gut“, sagte Bundestrainer Norbert Loch der Deutschen Presse-Agentur dpa nach Beendigung des zweitägigen Trainings auf der Kunsteisbahn in Altenberg. Dort hatten die deutschen Rodler am vergangenen Wochenende beim letzten Heim-Weltcup der Saison mit sechs von neun Podestplätzen eine gelungene WM-Generalprobe gefeiert. Mit den Wettbewerben der Doppelsitzer und Frauen startet die Rodel-WM am 6. Februar in Lake Placid in den USA.

„Wir wollen in jedem Wettbewerb eine Medaille holen“, sagte Loch, dessen Schützlinge am 31. Januar in die USA aufbrechen. Die goldene Bilanz der vergangenen WM im heimischen Oberhof, wo die Deutschen alle Titel holen konnten, sei auf der anspruchsvollen Bahn in Übersee aber kein Maßstab, betonte der Bundestrainer. „Die Bahn in Lake Placid ist eine der schwersten der Welt“, erklärte Loch.

Bei den Männern gehen neben Titelverteidiger Felix Loch und dem zweimaligen Weltmeister David Möller auch Jan Eichhorn und Andi Langenhan an den Start. Die größten Sieghoffnungen ruhen in Lake Placid wieder auf den seit elf Jahren ungeschlagenen deutschen Frauen, die von der zweimaligen Weltmeisterin Tatjana Hüfner angeführt werden. Zudem sind Europameisterin Natalie Geisenberger, Anke Wischnewski und Corinna Martini gesetzt. Bei den Doppelsitzern sind für die WM neben den Titelverteidigern André Florschütz/Torsten Wustlich die Olympiasieger Patric Leitner und Alexander Resch sowie das starke Nachwuchs-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt nominiert.

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