Ohrwurm „Football’s coming home“ fürs nächste Vierteljahrhundert

Ohrwurm „Football’s coming home“ fürs nächste Vierteljahrhundert. (Foto: Charisius/dpa / dpa)

25 Jahre lang habe ich versucht, die legendäre Stadion-Hymne „Football’s coming home“ aus der Hinterkopf-Dauerschleife zu bekommen. Vergeblich.

Als Student war ich damals bei Englands Heim-EM 1996 vor Ort, dieser Song blieb für immer, nicht zuletzt durch schlechte, nervtötende Cover-Versionen wie von der niederländischen Hermes House Band, die den Song als „Eagles on the shirt“ („Adler auf dem Trikot“) coverte.

Auch schlecht abgestaubt: „Heroes in the shirts“ („Helden in den Trikots“). Die Hessen Mundstuhl verschlimmbesserten den Hit für Eintracht Frankfurt unter dem Titel „Adler auf der Brust“, bisschen witziger zumindest die Werder-Bremen-Version von „Die Original Deutschmacher“: „Das W auf dem Trikot“. Wird im Weserstadion stets gespielt. Half letzte Saison aber auch nicht.

Beim 2:0 der „Three Lions“ gegen Deutschland im stimmungsvollen Wembley war der Kultsong von den Lightning Seeds wieder allgegenwärtig. Damals brillant getextet von den britischen Comedians David Baddiel und Frank Skinner, wieder aus zig tausenden Kehlen geschmettert. Thank you very – wieder abgespeichert für 25 Jahre.

EM-Reporter Patrick Strasser berichtet täglich in seiner Kolumne „Reingegrätscht“ mit einem zwinkernden Auge von der Fußball-Europameisterschaft.

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