Rechte sexueller Minderheiten: Gulacsi kritisiert Politik

Peter Gulacsi
Die Stimme von RB Leipzigs Torwart Peter Gulacsi hat in Ungarn durchaus Gewicht. (Foto: Jan Woitas / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

RB Leipzigs Torwart Peter Gulacsi hat die Einschränkung von Rechten sexueller Minderheiten in seiner Heimat Ungarn kritisiert.

In einem Facebook-Posting sprach sich der ungarische Fußball-Nationalspieler vor allem gegen eine Verfassungsnovelle vom 16. Dezember 2020 aus, nach der homosexuellen Paare die Adoption von Kindern verboten ist. „Jeder Mensch hat das Recht auf Gleichberechtigung. So hat auch jedes Kind das Recht, in einer glücklichen Familie aufzuwachsen - ganz egal, aus wie vielen Menschen sie besteht, welche Hautfarbe man hat, wen man liebt oder an was man glaubt“, schrieb Gulacsi am Dienstag. Dazu stellte der 30-Jährige ein Foto von sich und seiner Frau Diana.

Unter dem Eintrag gab es bereits nach zwei Stunden mehr als 2500 Kommentare, die meisten auf Ungarisch. Nach Angaben von Gulacsis PR-Agentur seien darunter sehr viele negative Kommentare. „Familie ist Familie, das darf für niemanden ein Problem sein“, schrieb Gulacsi. Er stehe für Regenbogenfamilien und sprach sich gegen Hass und für mehr Akzeptanz aus.

Gulacsis Stimme hat in Ungarn durchaus Gewicht. Der zweimalige Fußballer des Jahres des Landes engagiert sich seit längerer Zeit karitativ, hilft mit seiner Frau medizinischen Einrichtungen und setzt sich für den Tierschutz ein.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-561211/2

Daten und Fakten zu RB Leipzig auf bundesliga.de

Informationen auf RB-Homepage

RB Leipzig bei Twitter

RB Leipzig bei Facebook

RB Leipzig bei Instagram

Neuigkeiten auf RB-Homepage

Facebook-Post von Gulacsi

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Coronavirus - Schulen

Schulferien wegen Corona kürzen? - Leser von Schwäbische.de reden Klartext

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat kürzere Schulferien vorgeschlagen, um Bildungsdefizite wegen der Corona-Schließungen aufzuholen. Der Vorstoß stieß nicht nur bei Lehrern und im baden-württembergischen Kultusministerium auf Ablehnung. 

"Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen", sagte der Grünen-Regierungschef dem "Mannheimer Morgen". Derartige Überlegungen werde man "ernsthaft anstellen müssen".

Zum Themendienst-Bericht vom 26. Juni 2015: Dunkle Wolken über dem blauen Meer: Die Krise in Griechenland dürfte auch viele Urla

Corona-Newsblog: Ganz Griechenland Risikogebiet — Teile Kroatiens nicht mehr

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 12.600 (321.162 Gesamt - ca. 300.300 Genesene - 8.216 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.216 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 56,3 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 119.000 (2.482.

Mehr Themen