Publikumsliebling verlängert beim VfB

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Die Annahme des VfB Friedrichshafen: Nach den Vertragsverlängerungen von David Sossenheimer (rechts) und Athanasios Protopsalti
Die Annahme des VfB Friedrichshafen: Nach den Vertragsverlängerungen von David Sossenheimer (rechts) und Athanasios Protopsaltis (links) hat nun auch Libero Markus Steuerwald entschieden ein weiteres Jahr zu bleiben. (Foto: gkr)
Schwäbische Zeitung

Markus Steuerwald bleibt dem VfB Friedrichshafen auch in der kommenden Saison erhalten. Der 29-jährige Libero unterschrieb für ein weiteres Jahr bei den Häfler Volleyballern und geht seit seiner Rückkehr aus Frankreich damit schon in seine dritte Saison beim VfB. Scott Kevorken wird den Bundesligisten und diesjährigen Vizemeister hingegen verlassen. Der US-Mittelblocker wechselt zum französischen Meister Tours Volley-Ball.

Dass Markus Steuerwald eine treue Volleyballseele ist, stand schon vor seiner erneuten Vertragsverlängerung fest. Von 2006 bis 2010 trug Steuerwald erstmals das Häfler Trikot, ehe er nach einem Umweg über Paris 2016 zum deutschen Rekordpokalsieger zurückkehrte. Für den 29-Jährigen ist der VfB so etwas wie eine Herzensangelegenheit. Unter Vital Heynen reifte er neben Zuspieler Simon Tischer zum Führungsspieler. Da Tischer nun seine Karriere beendet hat, ist er für Heynen noch wichtiger geworden. „Es macht mir Spaß, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Steuerwald. Er ist nun auf dem Feld der verlängerte Arm des Trainers.

Nicht nur der Verein hat es dem Häfler Publikumsliebling angetan, sondern laut Pressemitteilung auch die Stadt. „Die Menschen haben uns gut aufgenommen“, betont der Libero und meint damit nicht nur sich, sondern auch seine Frau und seine kleine Tochter. VfB-Trainer Vital Heynen freut sich darüber, dass Steuerwald bleibt. Der 159-fache deutsche Nationalspieler gewann 2007 mit dem VfB die Champions League und war auch in der abgelaufenen Saison mit spektakulären Abwehraktionen ein Garant für die gute Saison des VfB. „Markus ist ein wichtiger Spieler für unser System“, sagt Heynen. „Es tut uns gut, dass er bleibt.“

Scott Kevorken wird dagegen nicht mehr zum VfB Friedrichshafen zurückkehren. Der US-Amerikaner hatte in der vergangenen Saison nur noch wenig Spielzeit beim VfB.

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