Prinz William schließt sich Social-Media-Boykott an

Prinz William
Schließt sich dem Social-Media-Boykott gegen Rassismus und Sexismua an: Prinz William. (Foto: Kirsty Wigglesworth / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der britische Prinz William hat sich als Präsident des englischen Fußballverbands FA (Football Association) einem Social-Media-Boykott wegen Rassismus und Sexismus angeschlossen, teilte der Royal per Twitter mit.

Mehrere Verbände und Fußball-Clubs aus der Premier League und anderen englischen Ligen sowie Rugby- und Cricket-Verbände hatten zuvor zu der viertägigen Aktion bis zum 3. Mai aufgerufen. Sie wollen damit die Internet-Plattformen zu einem härteren Vorgehen gegen rassistische und sexistische Beleidigungen im Netz bewegen, von denen auch viele prominente Sportler betroffen sind. Der frühere französische Fußballstar und Ex-Arsenal-Stürmer Thierry Henry hatte im März seine Auftritte in sozialen Netzwerken aus Protest komplett gelöscht.

Auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und einige seiner Kollegen solidarisierten sich mit der Aktion. „Lasst uns Beleidigungen nicht als Teil des Sports akzeptieren, sondern lasst uns diejenigen sein, die für spätere Generationen eine Veränderung herbeiführen“, forderte Hamilton auf Twitter.

© dpa-infocom, dpa:210430-99-420979/2

Tweet des Kensington-Palasts

Bericht auf der BBC-Webseite

Tweet von Lewis Hamilton

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

 IBM-Quantencomputer der Serie „Q System One“ auf der CES 2020.

Ulm wird Hauptstandort: zwei Milliarden Euro für Quantencomputer „Made in Germany“

Die Politik öffnet ihr Füllhorn, die Freude in Ulm ist riesig. Wie die Bundesregierung am Dienstag bekanntgab, soll mit insgesamt zwei Milliarden Euro ein weltweit erster konkurrenzfähiger Quantencomputer „made in Germany“ entwickelt werden. Das Projekt ist bundesweit verortet, Hauptstandort soll aber Ulm sein.

Mission Quantencomputer „Made in Germany“ 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.

Impfung

Chefvisite - Klinikchef fordert harte Strafen für Impfverweigerer

Für Impfverweigerer soll möglichst rasch ein Regel- und Strafwerk erarbeitet werden. Darüber müsse „jetzt entscheiden werden, sonst gerät das Thema in den Bundestagswahlkampf“, warnt der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, bei „19 – die Chefvisite“. Die Corona-Impfung sei selbstverständlich freiwillig, so der Mediziner.

Es müsse aber auch klar sein, dass ein Nein zum Piks von bis zu zehn Millionen Einwohnern für diese „bedeutet, dass etwas wegfällt“ – als Strafen denkbar seien zum Beispiel die Untersagung des ...

Mehr Themen