Peiffer Zwölfter im Massenstart - Laegreid siegt

Arnd Peiffer
Peiffer ist zum Abschluss der WM in Pokljuka im Massenstart auf Rang zwölf gelaufen. (Foto: Peter Kneffel / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Biathlet Arnd Peiffer ist zum Abschluss der Weltmeisterschaft in Pokljuka im Massenstart auf Rang zwölf gelaufen.

Der 33 Jahre alte Olympiasieger leistete sich drei Strafrunden und hatte nach 15 Kilometern 1:09,2 Minuten Rückstand auf den neuen Weltmeister Sturla Holm Laegreid. Der Norweger verwies einen Tag nach seinem 24. Geburtstag mit einem Fehler seinen Teamkollegen Johannes Dale (2 Fehler/+ 10,2 Sekunden) und den Franzosen Quentin Fillon Maillet (2/+ 12,8) auf die weiteren Medaillenränge. Mit seinem vierten Gold avancierte Laegreid zum besten Skijäger der WM.

Der 30-jährige Benedikt Doll musste sich nach sechs Fehlern mit dem enttäuschenden 23. Platz zufrieden geben. Damit haben die deutschen Skijäger nur Einzel-Silber durch Peiffer geholt. Am Samstag hatte es nach dem Leistungseinbruch von Startläufer Erik Lesser in der Staffel nur zu Platz sieben gereicht.

Das deutsche Team beendete die WM nach Silber durch Peiffer und die Damen-Staffel mit nur zwei Medaillen. Damit verpasste es die Zielvorgabe von vier bis fünf Plaketten. Zuletzt hatte es 2013 bei der WM in Nove Mesto nur zwei deutsche Medaillen gegeben.

Peiffer fiel nach zwei fehlerfreien Liegendeinlagen nach dem ersten Stehendschießen durch eine Strafrunde zurück und schoss im finalen Anschlag dann noch zwei Fehler. Für Doll war nach drei Strafrunden nach dem ersten Schießen das Rennen schon früh gelaufen.

© dpa-infocom, dpa:210221-99-533301/2

Informationen zur Biathlon-WM

Zeitplan Biathlon-WM

Biathlon-Weltcupkalender

Biathlon im Deutschen Skiverband

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt freie Corona-Impftermine in Ihrer Region finden

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Am Montag geöffnet, am Freitag schon wieder zu: Die Kinder der Grundschule Achberg müssen nun wieder von Zuhause aus lernen – un

Südafrikanische Mutation: Ein Kind positiv getestet, 150 Achberger in Quarantäne

In Achberg droht sich die Infektionslage zuzuspitzen: Seit Samstag sind 150 Menschen in Quarantäne. Nachdem ein Schulkind an Corona erkrankt ist und zahlreiche Lehrkräfte als Kontaktpersonen gelten, musste die Schule am Freitag geschlossen werden (die LZ berichtete). Jetzt steht fest: Das Kind hat sich mit der südafrikanischen Mutation infiziert. Auch eine Lehrerin ist infiziert, ob auch hier eine Mutation vorliegt, steht noch nicht fest.

Der Fall ist relativ komplex.

Intensivpfleger sind von Kopf bis Fuß in Schutzausrüstung gekleidet, wenn sie Covid-Patienten versorgen – um häufiges An- und Au

Intensivpflegerin berichtet: Zum Schweiß unter den Schutzanzügen kommt die psychische Belastung

In den Krankenhäusern, isoliert hinter verschlossenen Türen, hat die Corona-Pandemie ihr schlimmstes Gesicht gezeigt. Gesehen hat es kaum jemand – nur Ärzte und Intensivpfleger. Eine Mitarbeiterin der Covid-Intensivstation am Elisabethen-Krankenhaus (EK) erzählt von der psychischen Belastung ihrer Arbeit in den vergangenen Monaten – und der aus ihrer Sicht mangelnden Wertschätzung für sie und ihre Kollegen.

Wenn Covid-Patienten auf die Intensivstation kommen, geht es oft sehr schnell bergab: Viele von ihnen müssen ins künstliche ...

Mehr Themen