Nur Schambein-Prellung bei Hildebrand

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Deutsche Presse-Agentur

Glück im Unglück für Timo Hildebrand: Der frühere Fußball-Nationaltorwart hat sich bei seinem Debüt im Trikot von 1899 Hoffenheim gegen Energie Cottbus (2:0) nur eine Schambein- Prellung, jedoch keinerlei Knochenbrüche zugezogen.

Eine Kernspin-Untersuchung in Heidelberg bestätigte die erste Diagnose vom Samstag, als Hildebrand direkt aus der Rhein-Neckar- Arena zum Röntgen ins Krankenhaus nach Sinsheim gebracht worden war.

Ob der in der Winterpause vom FC Valencia gekommene Keeper am kommenden Samstag im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach zwischen den Pfosten stehen wird, ist noch ungewiss. Eine längere Pause muss der frühere Stuttgarter aber nicht fürchten. „Es ist zum Glück nicht ganz so schlimm. Man muss die nächsten Tagen abwarten“, sagte Hildebrand am Sonntagabend in der ARD-Sportschau.

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hat Hildebrand trotz seiner Rückkehr in die Bundesliga vorerst aber nur wenig Hoffnung auf eine Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft gemacht. „Im Moment stellt sich das Thema Timo Hildebrand für uns nicht“, sagte Köpke in der ARD-Sportschau. „Timo hat lange nicht gespielt und muss erst einmal in Hoffenheim seine Leistung bringen.“

Hildebrand hatte sich die Verletzung bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz seit eineinhalb Jahren nach einem Zusammenprall mit dem Cottbuser Kapitän Timo Rost zugezogen und musste in der 60. Minute gegen Daniel Haas ausgetauscht werden. „Das ist natürlich bitter für Timo. Wichtig ist aber, dass er sich keine knöcherne Verletzung zugezogen hat“, sagte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick.

Bei seiner Premiere im Dress des Herbstmeisters hatte Hildebrand insgesamt einen sehr ruhigen Nachmittag verlebt. Von den Hoffenheimer Fans mit Sprechchören empfangen, musste der Torwart nur zwei Mal ernsthaft eingreifen. In der 34. Minute offenbarte der Keeper dabei nach einer Flanke von Ervin Skela leichte Unsicherheiten. Zwei Minuten später zeigte er aber seine ganze Klasse, als er gegen Dennis Sörensen zur Stelle war. „Das Zusammenspiel mit Timo hat schon sehr gut geklappt. Er ist ein mitspielender Torhüter, der von hinten sehr gut dirigiert“, lobte Hoffenheims Abwehrchef Marvin Compper.

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