Nowitzki „unwiderstehlich“ - Playoffs fast sicher

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Deutsche Presse-Agentur

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks der erhoffte Befreiungsschlag in der nordamerikanischen Profiliga NBA gelungen. Mit dem 122:117 über den direkten Konkurrenten bei den Phoenix Suns sind die Texaner fast sicher in den Playoffs.

Der dafür notwendige Rang acht in der Western Conference ist für die „Mavs“ als Minimalziel nach bislang 39:25 Siegen mit einem dicken Polster nach hinten abgesichert.

Die Suns (34:30) haben sich bei diesem für beide Teams wichtigsten Spiel der Saison vor 18 422 Zuschauern im US Airways Center selbst geschlagen und sind mit kaum aufholbaren fünf Niederlagen mehr belastet. „Das war wirklich für uns eines dieser Schlüsselspiele. Zuletzt haben wir in der Fremde am 2. Februar in Orlando gewonnen. Aber gute und ganz große Teams finden immer einen Weg, nicht nur zu Hause zu gewinnen“, meinte Kapitän Nowitzki. Mit 34 Punkten, 13 Rebounds und vier Assists war er im Vergleich zu Phoenix-Star Shaquille O'Neal (21/8/1) der „King“ in der fremden Halle.

Dallas-Coach Rick Carlisle brachte die Brisanz und den Wert des Sieges beim ersten von vier Auswärtsspielen nacheinander auf den Punkt. „Das Match war für die Suns wie für uns ein Endspiel. Meine Jungs haben ihre Siegermentalität bewiesen. Trotzdem dürfen wir uns uns keine Fehler mehr erlauben. Wir wollen nicht den achten Platz verteidigen, sondern in der Tabelle weiter nach oben.“ Die Chance nach dem Zitterspiel zum 15. Auswärtssieg von Dallas ist durchaus da.

Denver (40:25) liegt in der Tabelle nur noch um einen Sieg besser auf Platz sieben. New Orleans (39:23) auf Rang sechs wie Portland (40:23) als Fünfter sind auch nicht mehr unangreifbar vor den letzten 18 Vorrundenmatches. „Dirk spielte großartig, er war nicht zu stoppen. Aber ich bin sehr enttäuscht, wie wir in der zweiten Halbzeit uns die Butter vom Brot haben nehmen lassen“, lobte Suns-Forward und Nowitzki-Kumpel Steve Nash (23/13/5) seinen „unwiderstehlichen“ 2,13 Meter großen Gegenspieler aus Würzburg.

Allein in der zweiten Halbzeit machte „Dirkules“ 23 seiner 34 Punkte - davon 15 im letzten Viertel. Erst traf Nowitzki mit zwei Dreiern und bediente dann Passgeber Jason Kidd, der mit einem Wurf von außen die entscheidenden 112:99-Führung besorgte. Zwar war kamen die Gastgeber noch auf 105:112 ran, aber am ersten Dallas-Auswärtssieg nach fünf Pleiten in der fremder Halle konnten die Suns nicht mehr rütteln.

Jason Terry (25) und Bankspieler Jose Barea (16) aus Puerto Rico ergänzten die notwendigen Punkte und ließen den immer noch am Fußknöchel verletzten Forward Josh Howard vergessen. Der Distanzschütze konnte in dieser Saison bisher bei 19 Spielen der „Mavs“ nicht dabei sein. Trotzdem gewannen die Texaner davon zwölf Spiele.

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