Nowitzki glänzt beim „Mavs“-Sieg mit 30 Punkten

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Deutsche Presse-Agentur

Ein wieder einmal überragender Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) auf Playoff-Kurs gehalten. Der Superstar aus Würzburg machte beim 111:96-Sieg der Texaner bei den Miami Heat 30 Punkte.

„Das war ein harter Monat“, meinte der 2,13 Meter große deutsche Nationalspieler nach der Berg- und Talfahrt seines Clubs in den vergangenen Wochen. „Alles, was wir jetzt tun können, ist nach vorne zu schauen und konstanter zu werden.“

Die Januar-Bilanz von 8:7-Siegen war die schlechteste der „Mavs“ seit elf Jahren. Dennoch steht das Team von Nowitzki mit nun 27:16 Siegen auf Rang sieben in der Western Conference, die acht Besten qualifizieren sich für die Playoffs. Gegen Miami gewann Dallas zum bereits neunten Mal hintereinander in der regulären Saison. Allerdings hatten die Mavericks gegen das Team aus Florida mit der Final-Niederlage 2006 die bittersten Stunden der Vereinsgeschichte erlebt: Nach zwei Siegen mussten sie damals mit 2:4 den Titel, dem Nowitzki bisher vergeblich hinterherhetzt, noch hergeben.

Dieses Mal zeigten sich die Gäste so treffsicher wie noch nie in dieser Runde und punkteten bei 60 Prozent ihrer Versuche. Präzisionsarbeit lieferte vor allem Nowitzki ab: Der 30-Jährige traf mit 12 von 14 Versuchen. Jason Terry gelangen 20 Punkte. Außerdem lobte Trainer Rick Carlisle seinen Spielmacher Jason Kidd für „eine spektakuläre Partie. Es war wichtig, dass wir den Heimsieg gegen die Golden State Warriors mit einem soliden Spiel bestätigt haben“, sagte der Coach. „Wir haben jede Minute hart gespielt. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft.“

Erstmals in diesem Jahr zeigten sich Nowitzkis Mitspieler enorm aggressiv und überzeugten vor allem in der Defensive. Antoine Wright, Josh Howard und Devean George hatten die Bewachung von Dwyane Wade, dem erfolgreichsten Werfer der Liga, übernommen. Der 27-Jährige kam zwar wie Nowitzki auf 30 Punkte, konnte aber dem Spiel seines Teams nicht wie gewohnt den Stempel aufdrücken.

Die Los Angeles Clippers kassierten ohne ihren verletzten deutschen Nationalspieler Chris Kaman mit dem 94:106 bei den Washington Wizards die fünfte Pleite in Folge.

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