Nike Oregon Project: Im WM-Medaillenspiegel weit vorne

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Sifan Hassan
Sifan Hassan gewann WM-Gold über 1500 und 10.000 Meter. (Foto: Nariman El-Mofty/AP/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Läufer des heftig in die Kritik geratenen Nike Oregon Project haben bei der Leichtathletik-WM mächtig abgeräumt.

Wären die Elite-Läufer, die sich gerne als Team bezeichnen, im Medaillenspiegel geführt, dann hätten sie so oft Gold wie China. Und lägen auf Rang fünf, auch vor Deutschland.

Sieben der insgesamt zwölf Ausdauersportler aus dem Stall des mittlerweile gesperrten Trainers Alberto Salazar waren in Doha am Start - darunter die Leverkusenerin Konstanze Klosterhalfen, die Bronze über 5000 Meter gewann. Die weitere Bilanz des NOP: dreimal Gold und einmal Silber.

Der Amerikaner Donavan Brazier siegte über 800 Meter, Yomif Kejelcha aus Äthiopien gewann Silber über 10.000 Meter. Die gebürtige Äthiopierin Sifan Hassan (Niederlande) triumphierte über 1500 und 10.000 Meter, was vor ihr noch niemandem gelungen war. Sie beteuerte angesichts der Dauerdebatte um ihren persönlichen Coach Salazar: „Ich bin sauber und werde immer sauber sein.“

Salazar war nach langjährigen Ermittlungen der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA für vier Jahre gesperrt worden, ebenso wie der Arzt Jeffrey Brown. Der gebürtige Kubaner und frühere Marathon-Spitzenläufer Salazar hat dagegen Einspruch erhoben.

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