Neue Rückschläge für Luitz: Ausgeschieden und verletzt

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Stefan Luitz
Stefan Luitz beim Riesenslalom in Adelboden in Aktion. (Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Verlust seines ersten Weltcup-Sieges am Grünen Tisch hat Stefan Luitz auf der Skipiste die nächsten schweren Rückschläge kassiert. Beim Riesenslalom von Adelboden schied der 26 Jahre alte Rennfahrer im Finale aus und kugelte sich dabei die linke Schulter aus.

Während Marcel Hirscher aus Österreich im Ziel einen souveränen Sieg feierte, flog der Allgäuer für weitere Untersuchungen mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, um zu sehen, ob es Folgeverletzungen gibt oder nicht“, erklärte Pressesprecher Ralph Eder vom Deutschen Skiverband.

Für Luitz hätte eine unglückliche Woche damit kaum schlimmer enden können. Nachdem ihm am Donnerstag sein Sieg von Beaver Creek aus dem Dezember aberkannt worden war und auch ein Antrag beim Sportgericht CAS erfolglos blieb, sorgte er im ersten Lauf am Chuenisbärgli mit Platz vier für Aufsehen. Die Hoffnungen auf ein aufmunterndes Erfolgserlebnis aber zerschlugen sich im Finale schon nach fünf Toren, als Luitz wegrutschte und sich nicht im Kurs halten konnte.

Weil er der einzige Deutsche im Finale war, blieb das DSV-Team wie schon 2018 in Adelboden ohne Punkte. Alpin-Direktor Wolfgang Maier sah man am Streckenrand wild fluchen, als Luitz ausgeschieden war. Ob beim Malheur des besten deutsche Riesenslalom-Fahrers auch Bänder in der Schulter in Mitleidenschaft gezogen wurden, war zunächst unklar.

Grund zum Feiern hatte Hirscher, dem nach der Disqualifikation von Luitz wegen einer unerlaubten Sauerstoff-Inhalation in dieser Woche schon ein Weltcup-Sieg zugeflogen kam - mit dem 66. Erfolg setzte er nun sportlich noch einen obendrauf. Er gewann vor dem im ersten Lauf noch führenden Norweger Henrik Kristoffersen (+0,71 Sekunden) und Thomas Fanara aus Frankreich (+1,04).

Am Sonntag kann Hirscher im Slalom im Berner Oberland wieder feiern. Dann startet aus dem DSV-Team auch Routinier Felix Neureuther, der nach einer langen Verletzung auf den Riesentorlauf verzichtet hatte.

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