Neu-Ulmer holt WM-Gold im Speed-Skydiving

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 Der Neu-Ulmer Moritz Friess beim Absprung.
Der Neu-Ulmer Moritz Friess beim Absprung. (Foto: Archiv: DFV)
Schwäbische Zeitung

Der Neu-Ulmer Fallschirmspringer Moritz Friess hat im australischen Gold Coast die Weltmeisterschaft im Speed-Skydiving gewonnen. Nach acht Runden und einer furiosen Aufholjagd lag der 47-Jährige mit einer durchschnittlichen Freifall-Geschwindigkeit von 499,08 Kilometern pro Stunde knapp vor dem Australier Shane Turner (495,00) und dem Briten Charles Hurd (491,82).

Nach fünf Durchgängen hatte der amtierende Europameister bereits die drei Streichwerte aufgebraucht und bot anschließend Nervenstärke in Höchstform. In Runde sechs schaffte er mit 517,33 km/h hinter dem späteren Silbermedaillengewinner Turner die zweitbeste Geschwindigkeit. Nachdem Friess die Runde sieben dominiert hatte (498,03 km/h) und von Platz 21 schlagartig auf Platz zwei vorgerückt war, fiel die Entscheidung mit dem letzten Sprung. Mit 493,63 km/h hatte der Deutsche erneut eine Geschwindigkeit erzielt, an die keiner der Konkurrenten herankam.

„Es war der spannendste und dramatischste Wettkampf meiner Karriere. Ich bin volles Risiko gegangen und habe bewusst in Kauf genommen, dass dies durch zu viele Nullrunden auch das Aus hätte bedeuten können“, ließ der neue Weltmeister wissen. Er werte den Sieg als den größten Erfolg seiner Karriere.

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