Nach Euroleague-Coup: Bayerns Basketballer patzen in Gießen

Andrea Trinchieri
Bayerns Trainer Andrea Trinchieri fehlte in Gießen aus familiären Gründen. (Foto: Tobias Hase / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Auf Euroleague-Lust folgt Bundesliga-Frust: Nur zwei Tage nach dem historischen Einzug in die K.o.-Phase der Euroleague haben die Basketballer des FC Bayern München in der Bundesliga einen herben Rückschlag kassiert.

Ohne Coach Andrea Trinchieri, der aus familiären Gründen fehlte, unterlagen die Bayern dem bisherigen Schlusslicht Jobstairs Gießen 46ers am Samstagabend mit 94:95. „Ich weiß nicht, ob es an der Energie oder dem richtigen Fokus lag, aber das ist eigentlich auch egal“, sagte Co-Trainer Adriano Vertemati nach der Partie. „Gießen hat verdient gewonnen.“

Mit 21:6 Siegen stehen die Bayern auf Platz drei, hinter Alba Berlin (22:4) und Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg (25:2). Trotz der eher durchwachsenen Bundesliga-Bilanz wollen die Münchner mit Trainer Trinchieri verlängern. „Ich denke, es ist nicht nur bei uns der Wunsch vorhanden, dass wir uns demnächst zusammensetzen und über eine Zusammenarbeit über die Saison hinaus reden“, sagte Vereinspräsident Herbert Hainer in einem Interview auf der Club-Homepage.

Das Spitzenduo gab sich indes keine Blöße. Meister Alba setzte sich am Sonntag mit 80:75 bei den Telekom Baskets Bonn durch, Vizemeister Ludwigsburg gewann am Ostermontag bei der BG Göttingen mit 90:81.

Die EWE Baskets Oldenburg deklassierten s. Oliver Würzburg mit 116:66 (48:32) und holten sich den höchsten Auswärtssieg der Club-Geschichte. „Es war für uns nicht ganz einfach, an den Feiertagen unsere Familien zu verlassen und an die Arbeit zu gehen“, sagte Trainer Mladen Drijencic zum Spiel. „Es war aber auch eine zusätzliche Motivation für uns, die 40 Minuten optimal auszunutzen und zu spielen.“ Mit 20:6 Siegen stehen die Niedersachsen nur noch ein Erfolg hinter den Bayern, zudem haben die Baskets noch eine Partie in der Hinterhand.

Im Kampf um die Playoffs verlor der frühere Serienmeister Brose Bamberg zwar gegen die sechstplatzierten Hamburg Towers mit 64:76, die Oberfranken bleiben aber mit zwei Siegen Vorsprung auf medi Bayreuth und die Fraport Skyliners aus Frankfurt Achter.

© dpa-infocom, dpa:210405-99-91591/3

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