MSV Duisburg hält Druck stand - 1860-Serie gerissen

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Torsten Lieberknecht
Trainer Torsten Lieberknecht und der MSV Duisburg standen schon nach zwei Spielen nach der Corona-Pause unter Druck. (Foto: Marius Becker / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

2:3 gegen 1860 München, nur 1:1 gegen den Tabellenletzten Carl Zeiss Jena - wie ein Spitzenreiter ist der MSV Duisburg aus der coronabedingten Spielpause in der 3. Fußball-Liga nicht gestartet.

„Es war klar, dass wir Druck verspürt haben. Wir wollten einfach einen Sieg einfahren, um den Leuten das Wasser zu nehmen, dass sie immer auf die Mühlen gestreut haben“, sagte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht bei Magentasport nach dem hart erkämpften 2:1 (1:0)-Sieg des MSV am Samstag gegen den Chemnitzer FC.

Der Aufstiegsfavorit ging durch ein Tor von Lukas Daschner (11. Minute) mit einer Führung in die Halbzeit, nach der Pause brachte Rafael Garcia den CFC aber zurück ins Spiel (54.). „Die letzten Wochen waren für uns nicht einfach. Du startest schlecht, wir mussten relativ viel Kritik einstecken. Beim Gegentor dachte ich: täglich grüßt das Murmeltier“, sagte Matchwinner Moritz Stoppelkamp, der in der 80. Minute mit seinem 14. Saisontor die Entscheidung besorgte. „Wir führen immer, gehen mit der Führung in die Halbzeit. Heute war besser, dass wir nach dem Ausgleich ruhig geblieben sind, besser gestanden sind“, zeigte sich Stoppelkamp zufrieden.

Mit 51 Punkten nach 30 Spielen bleiben die Duisburger Tabellenführer, einen Zähler vor dem SV Waldhof Mannheim (50). Die Mannheimer gewannen gegen Viktoria Köln am Samstag nach 0:1-Halbzeitrückstand noch mit 2:1. Die Spielvereinigung Unterhaching unterlag Preußen Münster am Sonntag mit 1:2 (0:2) und verpasste es, die Mannheimer von Aufstiegsplatz zwei zu verdrängen.

16 Partien in Folge hatte der TSV 1860 München in der Liga nicht verloren, durch die 1:2 (0:1)-Heimpleite am Samstag gegen die Würzburger Kickers ist die beeindruckende Serie aber gerissen. „Das ist natürlich ärgerlich. Aber irgendwann erwischt es dich leider“, sagte Kapitän Sascha Mölders. Die Hoffnungen auf einen Aufstieg müssen die Sechziger damit aber noch nicht begraben, vier Punkte trennen die Löwen von Platz zwei.

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