MSV beendet Freiburgs Serie - Debakel für Fürth

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Deutsche Presse-Agentur

Der MSV Duisburg hat den Siegeszug des SC Freiburg gestoppt und sich ins Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zurückgeschossen. Am 24. Spieltag gewannen die „Zebras“ das Top-Spiel gegen den Spitzenreiter mit 2:0.

Durch den Sieg schoben sich die Duisburger nach elf Spielen ohne Niederlage auf den vierten Tabellenplatz. Ein Fiasko erlebte Verfolger SpVgg Greuther Fürth, der nach der 1:5-Lektion beim VfL Osnabrück womöglich Platz zwei an den FSV Mainz 05 verliert. Der Tabellendritte ist zum Abschluss des Spieltags bei Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Ein herbe Pleite kassierte Alemannia Aachen beim 1:3 gegen den FC St. Pauli. Im Abstiegskampf verpassten Hansa Rostock, das gegen den FC Ingolstadt nur ein 1:1 schaffte, und der FC Augsburg mit dem 1:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen den erhofften Befreiungsschlag.

Der MSV Duisburg kann dank Cedrick Madiadi wieder vom Aufstieg ins Fußball-Oberhaus träumen. In der Schlussphase des hochklassigen Spitzenspiels machte der Torjäger (78./81.) mit seinen Saisontreffern 13 und 14 den verdienten Sieg des MSV perfekt. Freiburg verpasste mit der ersten Rückrunden-Niederlage den Vereinsrekord von sieben Siegen in Serie.

An der Bremer Brücke in Osnabrück blieben die Fürther den Beweis der Erstliga-Reife schuldig und kassierten nach zwei Siegen hintereinander ihre höchste Saisonniederlage. Thomas Reichenberger (33./59.), Henning Grieneisen (55.), Thomas Cichon (61./Foulelfmeter) und Dominik Peitz (70.) sorgten für erste Erleichterung beim abstiegsbedrohten VfL.

Bereits am Freitag hatten der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Nürnberg wieder ein Lebenszeichen im Aufstiegsrennen von sich gegeben. „Jetzt sind wir wieder in der richtigen Spur“, stellte FCK- Stürmer Srdjan Lakic nachdem dem 2:1-Derbysieg gegen TuS Koblenz und dem Ende der Pleiteserie von drei Niederlagen erleichtert fest. Der FCN meldete sich mit dem 4:0 über den FSV Frankfurt eindrucksvoll zurück. „Die Mannschaft hat ein klares Signal an die Liga gesendet“, sagte „Club“-Trainer Michael Oenning, „wenn wir am kommenden Montag in Freiburg bestehen, wird es noch ein spannende Runde.“ Besondere Freude hatte Oenning mit dem dreifachen Torschützen Marek Mintal, der zuletzt heftig in die Kritik geraten war: „Das war die beste Antwort, die er geben konnte.“

Der TSV 1860 München musste sich nach zwei Siegen nacheinander gegen den FSV Frankfurt mit einem mageren 1:1 begnügen, doch Trainer Uwe Wolf hält die „Löwen“ mit markigen Sprüchen bei Laune. „Es sind noch zehn Spiele, und die wollen wir gewinnen“, meinte Wolf. Mit acht Punkten Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz dürfte der Aufstieg für 1860 aber ebenso kein Thema sein wie für den FC St. Pauli, der dank des Doppelpacks von David Hoilett (17./49.) und Alexander Ludwig (56.) Aachens dritte Niederlage in Folge besiegelte.

Im Abstiegskampf verpasste Rostock mit Urgestein Andreas Zachhuber erstmals auf der Trainerbank den heiß ersehnten Befreiungsschlag. Der Brasilianer Orestes (18.) schoss Hansa in Führung, doch Steffen Wohlfarth (44.) machte Rostocks Hoffnung auf den ersten Sieg in diesem Jahr zunichte. Auch Augsburgs Trainer Holger Fach wartet weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Mit Oberhausen geht es dagegen weiter aufwärts. Christopher Nöthe (43.) und Tim Kruse (47.) stellte den vierten Rückrundensieg des Aufsteigers sicher. Augsburg blieb als Trost der 500. Zweitligatreffer durch Sandor Torghelle (61./Foulelfmeter).

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