McLaren-Mercedes hakt Spionage-Affäre ab

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Der Formel-1-Rennstall McLaren-Mercedes hat den Spionage-Skandal von 2007 und die juristischen Auseinandersetzungen mit Konkurrent Ferrari für endgültig abgeschlossen erklärt.

Zuvor hatten die Behörden in Italien eine Anklage gegen den früheren Chef-Designer und drei Techniker fallengelassen. Im Gegenzug akzeptierten die Beschuldigten Bußgeldzahlungen wegen Copyright-Verletzungen in Höhe von 180 000 und jeweils 150 000 Euro, berichteten der britische Sender BBC und die Nachrichtenagentur AP.

„Die Vorgänge in Italien waren die offizielle Bestätigung dessen, was seit langem vorgesehen war. Damit ist endlich ein Schlussstrich in dieser Angelegenheit gezogen“, zitierte die BBC einen McLaren-Sprecher. Nachdem 2007 Ferrari-Daten im Besitz von McLaren-Mercedes aufgetaucht waren, hatte der Motorsport-Weltverband FIA den Rennstall mit einer beispiellosen Strafzahlung von 100 Millionen US-Dollar belegt und dem Team alle Punkte in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft aberkannt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen