Mavericks schlagen Wizards - 119:103-Heimsieg

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Deutsche Presse-Agentur

Mit der treffsicheren Doppelspitze Dirk Nowitzki und Jason Terry sind die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Zwei Tage nach der 88:104-Auswärtspleite in New Orleans überrollten die „Mavs“ die Washington Wizards mit 119:103. Der 30-jährige Nowitzki erzielte vor 20 150 Zuschauern im American Airlines Center 34 Punkte, kompensierte den Ausfall des am Knöchel verletzten Forward Josh Howard und war noch um einen Zähler besser als Team-Kollege Terry. Trotz seines Handbruchs sammelte Terry mit einer Manschette am linken Arm noch 33 Punkte.

„Das ist doch unser Job. Dirk und ich können das auch gut schultern solange Josh fehlt“, meinte Terry zu der auf Hochtouren laufenden „Korb-Produktionsmaschinerie“. Insgesamt 67 Punkte bei einer Effektivität von 24 Treffern aus 44 Wurfversuchen waren der beste Beleg. „Wir haben keine Angst vor der Verantwortung. Sie bezahlen uns doch genug dafür“, ergänzte Terry nach dem 38. Saisonsieg, der vorerst Rang acht und den letztmöglichen Playoff-Platz der Western Conference vor den Phoenix Suns (34) sichert.

Kapitän Nowitzki glänzte zudem noch mit neun Rebounds und sieben Assists. Der 2,13 Meter-Riese verleugnete aber nicht, dass ihm Josh Howard an der Seite auch in einem Match fehlt, in dem er und Terry fast alles trafen. „Es ist schon eine harte Zeit. Josh bringt uns sonst schon in der ersten Halbzeit zweistellige Trefferquoten. Wir haben kaum Spieler, die ihn so schnell ersetzen könnten“, betonte Nowitzki nach dem Sieg gegen die Wizards, die mit nur 14 Siegen bei 49 Niederlagen das schwächste Team in der Eastern Conference sind.

Howards Problemzone ist der Knöchel am linken Fuß, der den drittbesten Forward der Mavericks immer wieder zu Pausen zwingt. Es war das zwölfte Match, in dem er fehlte. Aber „Mavs“-Coach Rick Carlisle ärgerte sich nicht nur über die Abwesenheit von Howard, sondern bemängelte auch die hohe Gegentreffer-Quote der Wizards: „Ich fühle mich nicht besonders gut bei 103 Punkten und 53 Prozent Wurfausbeute. Das ist wirklich nicht das beste Zeugnis für uns.“

Nach einem müden Start bis zur 51:51-Halbzeit rafften sich die Gastgeber nach der 79:67-Führung durch Terry noch zu einem feinen Finish auf. Nach der sicher scheinenden 101:85-Führung kamen die Wizards im letzten Viertel bis auf acht Punkte zum 97:105 wieder heran. Aber viel mehr ließen die Mavericks bis zum 119:103 beim Abpfiff nicht zu. „Alles ist noch in Reichweite. Wir müssen nur so weitermachen, um in die Playoffs zu kommen“, meinte Nowitzki vor der Auswärts-Serie in Phoenix, Portland, Golden State und bei den Los Angeles Lakers.

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