Marion Trott Zweite beim Skeleton-Weltcup

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Deutsche Presse-Agentur

Eine Woche nach ihrem ersten Weltcup-Sieg im Skeleton ist Marion Trott aus Oberhof in Park City auf Rang zwei gefahren. Damit übernahm sie die Weltcup-Gesamtführung und kann nun die Kristallkugel erstmals gewinnen.

Zuletzt hatte das Steffi Hanzlik 1998/1999 geschafft. Die 24-jährige Trott zeigte trotz erneut mäßigen Startzeiten ihr fahrerisches Können und hatte nach zwei Läufen 21/100 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Kanadierin Melissa Hollingsworth. Dritte wurde Noelle Pikus-Pace (USA) vor Kerstin Szymkowiak von der RSG Hochsauerland. Weltmeisterin Anja Huber aus Berchtesgaden wurde Zehnte. Auf der Olympia-Bahn von 2002 werden gleich zwei Skeleton-Weltcups in zwei Tagen gefahren, da im Dezember wegen enormer Schneefälle das Rennen in Cesana ausgefallen war.

Frank Rommel aus Zella-Mehlis hat mit seinem dritten Platz seine Chancen auf den Gewinn des Gesamt-Weltcups ebenfalls erhalten. Nach bereits vier Siegen in diesem Winter liegt er in der Gesamtwertung zwar weiter hinter dem Russen Alexander Tretjakow, der sich in 1:38,82 Minuten den Sieg holte. Doch bei einem Ausrutscher des Kontrahenten im letzten Rennen an diesem Donnerstag könnte der Thüringer noch vorbeiziehen. Nach zwei Läufen hatte Rommel 6/100 Sekunden Rückstand auf Tretjakow. Der zunächst in Führung liegende Lokalmatador Eric Bernotas wurde am Ende mit lediglich 3/100 Sekunden Rückstand Zweiter. Florian Grassl aus Königssee, der als Gesamtdritter ebenfalls noch Chancen auf den Gesamt-Weltcup hat, kam zeitgleich mit den beiden Kanadiern Jeff Pain und John Montgomery (alle 1:39,60) auf Platz sechs. Der Winterberger Sandro Stielicke fuhr in 1:40,14 Minuten auf den 15. Rang.

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