Marion Trott gewinnt Skeleton-Gesamtweltcup

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Deutsche Presse-Agentur

Marion Trott aus Oberhof hat mit ihrem zweiten Saisonsieg erstmals den Gesamtweltcup im Skeleton gewonnen und somit den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gelandet.

Die 24-jährige Sportstudentin vom BSR Oberhof, die erst mit dem zweiten Platz am Tag zuvor die Weltcup-Führung übernommen hatte, verwies beim Saisonfinale in Park City die US-Amerikanerin Katie Uhlaender in 1:41,28 Minuten und mit 31/100 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde die Kanadierin Mellisa Hollingsworth. Weltmeisterin Anja Huber aus Berchtesgaden wurde Fünfte. Kerstin Szymkowiak von der RSG Hochsauerland, die nach ihrem auskurierten Muskelfaserriss immer besser in Form kommt, landete auf Rang sieben.

„Ich bin unheimlich glücklich. Mit diesem Erfolg hätte ich nie gerechnet“, sagte die gebürtige Eisenacherin Trott, die erst ihre zweite Saison im Weltcup fährt. Die Kristallkugel im Skeleton hatte zuletzt Steffi Hanzlik 1998/1999 gewonnen.

Zuvor sind Florian Grassl aus Königssee und Frank Rommel aus Zella-Mehlis auf die Plätze zwei und drei gefahren. Der Sieg ging wie bereits am Vortag an den Russen Alexander Tretjakow, der auch den Gesamtsieg sicherte. In 1:39,40 Sekunden hatte Grassl, der sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Rang sechs auf Platz zwei verbesserte, nur 7/100 Sekunden Rückstand auf den Russen, der auf der relativ leichten Olympia-Bahn von 2002 seine starken Startqualitäten ausspielte. Grassl landete im Gesamtweltcup auf Rang zwei vor Rommel.

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