Mäßiger Start für Woods und Kaymer

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Deutsche Presse-Agentur

Golf-Superstar Tiger Woods kommt bei seinem Comeback nach neunmonatiger Verletzungspause nicht richtig in Schwung.

Der 14-fache Major-Sieger benötigte zum Auftakt der WGC-CA Championship in Doral/Florida 71 Schläge und belegte bei seinem zweiten Auftritt in diesem Jahr mit eins unter Par einen enttäuschenden 40. Rang. Auch Deutschlands Golf-Hoffnung Martin Kaymer verpatzte den Start bei der mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Gemeinschafts-Veranstaltung der PGA- und Europa-Tour. Der 24-Jährige brauchte auf dem Par-72-Kurs im Doral Golf Resort & Spa 73 Schläge und lag als 60. damit eins über Par.

An die Spitze des prestigeträchtigen Turniers setzte sich nach dem ersten Tag ein Quartett um den dreifachen Masters-Sieger Phil Mickelson. Mickelson und seine drei Konkurrenten benötigten zum Auftakt jeweils 65 Schläge und lagen damit sieben unter Par. „Ich spiele zur Zeit besser als jemals zuvor. Ich freue mich auf die nächsten drei Runden“, sagte Mickelson.

Woods war nach seiner schweren Knieoperation vor zwei Wochen auf die Tour zurückgekehrt, bei der Matchplay-Championship in Marana/Arizona jedoch bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Auch in Doral zeigte sich der Amerikaner noch nicht wieder in der Verfassung vergangener Jahre. Dennoch war der 33-Jährige am Ende des Tages nicht unzufrieden. „Es war nicht so, dass ich schlecht gespielt hätte. Ich bin zufrieden, habe eben keinen Putt ins Loch gebracht“, sagte Woods. „Es gibt solche Tage. Ich wäre enttäuschter und frustrierter, wenn ich schlecht gespielt hätte.“

Die Nummer eins der Weltrangliste, die ihre Führungsperson an diesem Wochenende an den Spanier Sergio Garcia verlieren könnte, benötigte insgesamt 28 Putts. „Das war etwas frustrierend auf den Grüns. Ich dachte ständig, dass ich alles richtig gemacht hätte ­ der Ball lief dann aber jedes Mal knapp am Loch vorbei.“ Mit sechs Schlägen hinter Mickelson, Retief Goosen (Südafrika), Prayad Marksaeng (Thailand) und Jeev Milkha Singh (Indien) dürfte es für Woods schwer werden, sich noch ganz nach vorne zu spielen. Allerdings zählen die Championship zu seinen Lieblingsturnieren - noch nie hat er schlechter als Rang zehn abgeschnitten.

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