Los Angeles Galaxy: Beckham muss zurückkommen

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Deutsche Presse-Agentur

Im Ringen um David Beckham hat Los Angeles Galaxy darauf bestanden, dass der derzeit an den AC Mailand ausgeliehene englische Fußball-Nationalspieler nach Kalifornien zurückkehrt.

„Die Frist, die die US-Liga gesetzt hat, ist verstrichen und wir haben kein akzeptables Angebot für den Spieler erhalten“, erklärte Galaxy-Trainer Bruce Arena auf der Internetseite des amerikanischen Clubs. Und ergänzte: „Wir freuen uns darauf, ihn am 9. März wieder bei uns zu haben.“

Die amerikanische Major League Soccer (MLS) hatte für einen Beckham-Wechsel eine Frist bis zum 13. Februar gesetzt. Laut britischen Medienberichten bot Milan bisher etwa fünf Millionen Pfund (5,6 Millionen Euro) Ablöse, während Galaxy mehr als das Doppelte verlangt haben soll. Ein Sprecher von Mittelfeldstar Beckham, der mit seinem 108. Einsatz für England den bisherigen Feldspieler-Rekord von Bobby Moore einstellte, gab sich aber gelassen. „David konzentriert sich auf das Mailand-Derby. Wir werden uns nächste Woche mit dem Wechsel beschäftigen“, zitierte die britische BBC Beckham-Sprecher Simon Oliviera auf ihrer Website.

Nach Darstellung des Senders enthält Beckhams 2007 auf fünf Jahre geschlossener Multi-Millionen-Vertrag mit Galaxy sowohl eine Freikauf-Klausel für den Star als auch die Option, den Verein im Oktober ablösefrei zu verlassen. Diese Klausel bestätigte auch Tim Leiweke, Geschäftsführer von LA Galaxy. „Natürlich ist die Gefahr groß, dass wir ihn dann verlieren werden. Aber wir hoffen, dass unser Team ihn überraschen und besser als im Vorjahr spielen wird.“

Während Leiweke („Es wird keine weiteren Gespräche geben“) den Fall Beckham für „erledigt“ erklärte, halten die Verantwortlichen des AC Mailand es weiterhin für möglich, dass sich beide Vereine noch einigen. Milan-Coach Carlo Ancelotti sprach sich vor dem Schlagerspiel zwischen AC und Inter Mailand dafür aus, dass der Club „Opfer bringen“ müsse, um Beckham endgültig in die Serie A zu holen.

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