Lohnenswerte Reise nach Slowenien

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 Amelie Hofmann (rechts) vom WSV Isny wurde in Slowenien Dritte hinter Lisa Lohmann (links) und Barbora Havlickova.
Amelie Hofmann (rechts) vom WSV Isny wurde in Slowenien Dritte hinter Lisa Lohmann (links) und Barbora Havlickova. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Langläuferin Amelie Hofmann vom WSV Isny ist beim Continental Cup im slowenischen Planica auf Rang drei gelaufen. Ihr Vereinskamerad Friedrich Moch bestätigte ebenfalls seine hervorragende Verfassung und wurde in seinem Rennen Zweiter. Die Reise für die Isnyer Sportler ins slowenische Planica hat sich also gelohnt. Insgesamt standen drei Wettkämpfe beim Continental Cup auf dem Programm.

Zunächst ging es im Prolog für den K.-o.-Sprint heiß her. Die Qualifikation für die nachfolgenden Durchgänge schafften beide Isnyer. Im Viertelfinale mussten sie dann aber die sprintstärkeren Läufer ziehen lassen. Amelie Hofmann wurde am Ende 17. der Sprintwertung, Friedrich Moch sprintete auf Rang 15. Am zweiten Tag mussten beide Isnyer im Einzelrennen ran. Nach zehn Kilometern in der klassischen Technik schaffte es Friedrich Moch auf den siebten Platz. Amelie Hofmann lag nach fünf Kilometern auf Rang 13.

Am letzten Tag des Continental Cups ins Slowenien stand das Massenstartrennen in der freien Technik auf dem Programm. Amelie Hofmann konnte sich dabei von Anfang an in der Spitzengruppe behaupten. Nach der Hälfte des Zehn-Kilometer-Rennes hatte sich eine achtköpfige Gruppe um die Isnyerin vom Rest der Läuferinnen gelöst. Auf den letzten Metern musste sich Hofmann dann nur ihrer deutschen Teamkameradin Lisa Lohmann, die Zweite wurde, und der Siegerin Barbora Havlickova aus Tschechien geschlagen geben.

Auch Friedrich Moch behauptete sich im Massenstart das ganze Rennen über in der Spitzengruppe. Nach 7,5 Kilometern setzte er sich mit seinem Teamkameraden Florian Knopf und dem späteren Sieger, dem Franzosen Jules Chappaz, ab. Bereits nach zehn Kilometern musste Florian Knopf die beiden ziehen lassen. Nach 15 Kilometern musste sich Moch im Zielsprint nur dem Franzosen geschlagen geben und wurde Zweiter.

Damit unterstrich der WSV-Langläufer seine derzeit starke Verfassung. Vor einer Woche wurde Moch deutscher Meister der Junioren über die zehn Kilometer in der freien Technik. Bei der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti hatte sich der 18-jährige Isnyer mit seinen Teamkollegen in der Staffel über 4x5 Kilometer zuvor die Bronzemedaille gesichert. Als deutscher Schlussläufer musste sich Moch in Lahti nur dem neuen Weltmeister USA sowie Russland geschlagen geben.

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