Letztes Halbfinal-Ticket: Jahn Regensburg empfängt Werder

Regensburgs Trainer
Trainer Mersad Selimbegovic glaubt an die Chance von Jahn Regensburgs im Pokal gegen Werder Bremen. (Foto: Armin Weigel / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

RB Leipzig wartet. Mit fünfwöchiger Verspätung empfängt der SSV Jahn Regensburg am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr/Sky und Sport1) im DFB-Pokal-Viertelfinale Erstligist Werder Bremen.

Nach einem Corona-Ausbruch beim Oberpfälzer Zweitligisten Anfang März war das K.o.-Duell verlegt worden. Im Halbfinale am 30. April ist Leipzig die Hürde. Im Duell Regensburg - Bremen spielt die Zahl drei eine interessante Rolle.

Was spricht für Werder?

Die Bremer kommen bislang deutlich stabiler durch die Bundesliga-Saison als im vergangenen Spieljahr. 2019/20 retteten sich die Norddeutschen erst in der Relegation vor dem Abstieg. Im Pokal überzeugten die Grün-Weißen bislang mit drei Zu-Null-Siegen. Wie schon gegen den FC Carl Zeiss Jena (2:0), Hannover 96 (3:0) und die SpVgg Greuther Fürth (2:0) geht Werder als Favorit ins Spiel. „Wir haben die Erwartung an uns, dieser Rolle gerecht zu werden“, sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Was spricht für Regensburg?

Gegen den Jahn spricht jedenfalls die jüngste Mini-Serie seit der Corona-Quarantäne: zwei Punkte aus drei Spielen. Beim unglücklichen 1:1 gegen Erzgebirge Aue am Wochenende war den Regensburgern aber anzumerken, dass ihnen die Länderspielpause körperlich gut getan hat. Die Physis und der Wille sind immer noch die großen Stärken des Jahn. Nicht zuletzt für Offensivspieler Jann George, dessen Herzensverein Werder war, ist diese Partie eine große Chance. „Es ist umso schöner, dass wir in einem solchen Topspiel für uns nun zeigen können, was wir drauf haben“, verkündete er.

Wer ist erfahrener vom Punkt?

Jahn Regensburg - zumindest in dieser Cup-Saison. In allen ihren drei Partien kamen die Oberpfälzer im Elfmeterschießen weiter. Jeweils mindestens einen Strafstoß hielt Keeper Alex Meyer. Extra Elfmeter habe man vor diesem Duell nicht trainiert, sagte Trainer Mersad Selimbegovic. „Wir haben ja im laufenden Wettbewerb schon dreimal trainiert“, merkte er launig an. Kapitän Benedikt Gimber sagte: „Wir müssen an unsere absolute Leistungsgrenze kommen, damit wir eine Chance haben. Und wenn's ins Elfmeterschießen gehen sollte, hätte ich auch kein schlechtes Gefühl dabei.“

© dpa-infocom, dpa:210406-99-105794/3

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