Jones will „eigenes Profil“ für Frauen-WM

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Deutsche Presse-Agentur

Organisations-Chefin Steffi Jones hofft bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland auf eine Neuauflage des „Wir-Gefühls“ begeisterter Fans - will aber keinen Abklatsch des Männer-Turniers von vor zwei Jahren.

„2011 wird vielleicht kein zweites Sommermärchen, 2011 ist keine Kopie von 2006. Wir wollen eine eigene Geschichte und ein feminines Ausrufezeichen setzen“, sagte Jones in einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Sportausschusses und des Ausschusses für Tourismus in Berlin. „Das Top-Ereignis des Frauenfußballs 2011 wird ein eigenes Profil bekommen.“

Jones verkündete: „Wir werden hierzulande, aber auch international eine wahre Euphorie schaffen.“ Als Devise für das Großereignis solle plakatiert werden: „Ehrlichkeit, Dynamik und Fairplay“. Vor den Parlamentariern warb die frühere Bundesliga-Spielerin: „Wir Fußballerinnen bringen ein positives Image mit uns. Frauen spielen nicht nur gut, sondern sehen auch gut aus.“

Die 111-malige Nationalspielerin verkündete zudem erste Details zu den im Herbst startenden Ticketverkäufen. „Ganz bewusst möchten wir den Verkauf der Tickets mit attraktiven Angeboten rund um die Spielorte starten. Eine unserer wichtigsten Zielgruppen sind die Familien.“ Des weiteren unterstrich Jones ihre Aufgabe, sechs nationale Förderer für die WM zu gewinnen und verkündete: „Zwei stehen schon fest, bei den anderen vier Partnern in spe muss der Welt-Fußballverband FIFA noch zustimmen.“

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