Jiayu Liu und Ryoh Aono Weltmeister in Halfpipe

Lesedauer: 3 Min
Deutsche Presse-Agentur

Jiayu Liu aus China und der Japaner Ryoh Aono sind die Snowboard-Weltmeister in der Halfpipe. Die beiden WM-Siege der Favoriten waren zudem die ersten von asiatischen Snowboardern in der Geschichte der WM.

Als einziger deutscher Starter beendete Ethan Morgan (Miesbach) den Wettkampf auf dem 47. Platz. Die deutsche Medaillen-Hoffnung Christophe Schmidt (Miesbach) hatte sich kurz vor der WM an der Schulter verletzt und hatte die Wettkämpfe absagen müssen.

Liu krönte sich im zweiten Run des Damenfinales, nachdem sie im ersten gestürzt war. Der Shootingstar verwies Holly Crawford (Australien) und Paulina Ligocki (Polen) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern bestätigte Aono seine Leistungen aus Training und Qualifikation eindrucksvoll. Der 18-Jährige, der in der Halle das Boarden lernte, zeigte in beiden Finaldurchgängen die Bestleistung. Jeff Batchelor aus Kanada und der Ex-Weltmeister Mathieu Crepel standen neben ihm auf dem Podium. „Ich bin sehr stolz. Ich bin hergekommen, um zu gewinnen. Ich habe mein Bestes in einem starken Feld gegeben“, sagte der Japaner.

Trotz der verpassten Titelverteidigung war Crepel „mehr als zufrieden. Nach zwei Jahren erneut eine Medaille zu holen ist super. Den Big Air will ich aber gewinnen“, betonte der Doppelweltmeister von 2007 (Halfpipe und Big Air).

Wie Aono bei den Männern hatte auch Jiayu Liu bei den Damen den letzten Weltcup vor der WM in Gujo, Japan, für sich entschieden. Und wie ihr japanisches Pendant war auch die 18-Jährige die erste Asiatin, die Gold bei einer Snowboard WM holen konnte und sich zugleich zwölf Tage nach ihrem Geburtstag ein verspätetes Geschenk machte.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen