„Jaaaaa! Der ist drin! 1:1 – weiter, Jungs!“

„Jaaaaa! Der ist drin! 1:1 – weiter, Jungs!“ (Foto: AFP)

Fristgerecht zum 30. Juni kündigten die Nationalspieler ihre Bungalows im DFB-Camp in Herzogenaurach und machten sich auf die Heimreise. Für einige England-Legionäre ging es dann nach dem Aus in London und dem spätabendlichen Rückflug nach Nürnberg wieder in die Wahlheimat. Hello again!

Doch wie muss man sich die letzte Nacht, diese Stunden der Enttäuschung mit mal mehr, mal weniger Schlaf in den edlen, voll technisierten Holzhütten mit Dreier- bzw. Viererbelegung vorstellen? Kam der ganze Frust und damit die Wahrheit raus?

Hier exklusiv vorliegende, investigativ belauschte Wortfetzen: „Hey, Alter, hör' auf zu schnarchen! Ich halt's nicht mehr aus!“ Oder: „Bruder, echt jetzt, Licht aus, das Konsole-Gezocke nervt!“ Und: „Junge, stell doch dein Handy auf lautlos, Mann!“

In einem der Häuschen plötzlich ein Schrei. Thomas Müller schreckt hoch, brüllt: „Jaaaaa! Der ist drin! 1:1 – weiter, Jungs!“ Leon Goretzka beruhigt ihn, nimmt ihn in den Arm.

Unter Tränen sendet Müller lauthals eine Rede. In den anderen Bungalows gehen die Lichter an. „Ausschalten, den Müller! Ruhe jetzt!“ Goretzka entzündet eine Kerze und formt mit den Händen ein Herz.

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