Huck will sich für erneuten WM-Kampf empfehlen

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Deutsche Presse-Agentur

Box-Europameister Marco Huck (Bielefeld) will sich mit einem Sieg über den Belgier Geoffrey Battelo in Riesa für eine neue WM-Chance empfehlen.

Sollte der 24 Jahre alte Cruisergewichtler das Duell mit dem in 18 Kämpfen ungeschlagenen Battelo in der Erdgas Arena gewinnen, könnte ihm schon bald ein Titelkampf mit IBF-Weltmeister Tomasz Adamek (Polen) winken.

Eigentlich sollte Huck seinen Titel in Riesa gegen den Ukrainer Wadim Safonow verteidigen, der jedoch wegen einer Verletzung absagte. Der 29 Jahre alte Battelo, früherer belgischer Meister im Rad-Cross, sprang ein. Er kennt den Titelverteidiger aus Deutschland bereits aus gemeinsamen Sparringskämpfen. „Schon im Sparring ging es zwischen uns immer hoch her. Ich bin gekommen, um den Titel zu holen“, sagte Battelo.

Der Belgier ist ein K.o.-Schläger, nur dreimal musste er in 18 Kämpfen über die Runden gehen. „Ein brandgefährlicher Mann. Marco muss hellwach sein“, warnt Hucks Trainer Ulli Wegner. „Battelo ist gut, aber ich bin besser. Er kann sich auf einen heißen Tanz einstellen“, versprach der schlagstarke deutsche Europameister, der von 24 Profi-Kämpfen bislang 23 gewinnen konnte, 18 davon vorzeitig.

Vor einem erneuten WM-Fight könnte für Huck der Kampf mit einem deutschen Ex-Weltmeister stehen. Firat Arslan (Süßen) wurde von der Europäischen Box-Union zu Hucks Pflichtherausforderer bestimmt. „Das wäre ein schöner Kampf“, sagte Hagen Doering, Sportdirektor des Berliner Sauerland-Boxstalls. Der 38 Jahre alte Arslan hatte seinen WBA-Titel im September vergangenen Jahres an Guillermo Jones aus Panama verloren.

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