HSV-Trainer Jol bedauert van der Vaart

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Deutsche Presse-Agentur

Trainer Martin Jol vom Hamburger SV verfolgt mit Bedauern und Interesse die missliche Situation des früheren HSV-Kapitäns Rafael van der Vaart bei Real Madrid.

Sein niederländischer Landsmann, der beim spanischen Fußball-Rekordmeister keinen Stammplatz hat, tue ihm „wirklich leid“, sagte Jol in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Zugleich erklärte der 53-Jährige, dass der Hamburger Bundesligist einer Rückkehr seines früheren Erfolgsgaranten wohlwollend gegenüberstünde. „Wenn Rafael die Entscheidung für sich trifft, Real Madrid wieder zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren, dann kann es für ihn nur einen Verein geben - und das ist der HSV.“

Der Club sei „ganz dicht an ihm dran“, allein schon dank van der Vaarts Freundschaft mit HSV-Verteidiger Joris Mathijsen. Durch den Verkauf von Nigel de Jong an Manchester City für rund 20 Millionen Euro können die Hamburger im Sommer mit gut gefüllter Schatulle auf Einkaufstour gehen. Ob Bayern Münchens Kapitän Mark van Bommel ein Kandidat ist, ließ Jol offen. Gespräche mit den Bayern über diese „Führungsfigur“ habe es nicht gegeben, sagte der Coach.

Den Fans der Hanseaten machte Jol Mut, dass dem bislang letzten Titel, dem DFB-Pokalsieg 1987, bald ein weiterer folgen wird. Es sei ihr Ziel, „diese Phase zu beenden“, betonte Jol. Derzeit ist der HSV in Bundesliga sowie im DFB-Pokal und im UEFA-Cup noch in aussichtsreicher Position. „Und es ist sicher noch Luft nach oben“, meinte Jol.

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