Hoeneß rechtfertigt Leihgeschäft mit Kroos

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Deutsche Presse-Agentur

Manager Uli Hoeneß hat den Wechsel von Bayern Münchens Spielmacher-Talent Toni Kroos zum Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen gerechtfertigt.

„Ich sehe in dieser Maßnahme keinen Kurswechsel. Es hat sich einfach gezeigt, dass es kurzfristig mit erfahrenen Spielern einfacher ist, den Verein voranzubringen“, sagte Hoeneß bei einem Pressetermin in München. Der Fußball-Rekordmeister hatte mit dem unerwarteten Leihgeschäft für Aufsehen gesorgt. Der 19-Jährige Kroos, der noch bis 30. Juni 2010 bei den Münchnern unter Vertrag steht, soll sich beim Werksclub eineinhalb Jahre lang Spielpraxis holen.

Mit Kroos geht nach dem 20-jährigen Mats Hummels, der seit einem Jahr bei Borussia Dortmund Erfahrung als Innenverteidiger sammelt, ein weiterer junger Spieler den einstigen Weg von Philipp Lahm und Markus Babbel, die nach einer Ausleihe als Leistungsträger zu den Münchnern zurückkehrten.

Mit dem Transfer von Kroos erteilte die Chefetage der Bayern auch den Plänen von Trainer Jürgen Klinsmann eine Absage. „Als Jürgen hierher kam, dachte er, er würde mit jungen Spielern zusammenarbeiten können. Er wollte auch Lukas Podolski voranbringen, aber da haben sich ihm Grenzen aufgezeigt. Der FC Bayern braucht momentan arrivierte Spieler. Diese Überlegung gab auch den Ausschlag im Fall von Kroos und Hummels“, sagte Hoeneß.

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