Henry: Arsenal-Besitzer muss Übernahme-Angebot anhören

Arsenal-Legende
Thierry Henry kann sich einen Besitzer-Wechsel beim FC Arsenal gut vorstellen. (Foto: Graham Hughes / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach Angaben von Club-Legende Thierry Henry hat Daniel Ek, Chef des Musikstreaming-Marktführers Spotify, sein Interesse am Kauf des FC Arsenal hinterlegt.

„Er hat bereits Kontakt aufgenommen und gesagt, dass er die Gelder gesammelt hat, um sicherzustellen, dass er ein gutes Angebot machen kann“, sagte der 43 Jahre alte Franzose bei Sky Sports und meinte über die bisherigen Besitzer. „Sie müssen sich das anhören. Viele Menschen wollen den Besitzer raus haben. Wir versuchen eine Lösung anzubieten, die die Fans einbezieht und die DNA des Clubs zurückbringt.“

Zuletzt hatte Ek, sein Interesse an einem Kauf des Londoner Clubs signalisiert und bei Twitter angekündigt, seinen „Hut in den Ring zu werfen“, falls die bisherigen Besitzer verkaufen wollen. Stan Kroenke hatte jedoch vor einer Woche in einer gemeinsamen Erklärung mit seinem Sohn Josh angekündigt, dies nicht tun zu wollen. In den vergangenen Tagen habe es „Spekulationen über ein mögliches Kaufangebot gegeben. Wir stehen zu hundert Prozent zu Arsenal und werden keine Anteile am Club verkaufen“, hieß es damals. Man habe auch keine Angebote erhalten.

Henry spielte von 1999 bis 2007 sowie noch einmal 2012 für Arsenal und unterstützt Ek in dessen Vorhaben. „Ich denke, es wird lange dauern und nicht einfach sein, falls es überhaupt passiert. Eine Sache will ich betonen: Daniel wird nicht weggehen, er wird darauf warten und schauen, ob sie verkaufen wollen.“

Arsenal zählte zu den zwölf Gründungsmitgliedern der Super League, die zuletzt eine Konkurrenz-Liga zur Champions League angekündigt, diese Pläne dann aber wieder aufgegeben hatten. Danach war es vor dem Emirates Stadium zu Fan-Protesten gekommen. Zahlreiche Arsenal-Anhänger forderten den Rückzug von Kroenke wegen dessen Unterstützung der Super League. „Kroenke raus“ und „Wir wollen unser Arsenal zurück“, riefen die Fans unter anderem.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-458697/2

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Aussagen bei Sky Sports

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