Hackl muss um Rodel-Rekord bangen

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Deutsche Presse-Agentur

Auf der rasanten Kunsteisbahn im kanadischen Whistler muss der dreimalige Rodel-Olympiasieger Georg Hackl beim Weltcup-Finale am Wochenende um seinen Temporekord bangen.

Mit Tempo 144,3 hatte der Ausnahmeathlet vor neun Jahren bei der WM in St. Moritz die schnellste jemals erzielte Geschwindigkeit bei einem offiziellen Rennen erzielt. Doch schon bei der - inoffiziellen - Trainingswoche im Herbst konnte der junge Österreicher Manuel Pfister auf der neuen Olympia-Bahn 148,8 km/h erreichen. „Das ist eine unglaubliche Geschwindigkeit“, staunte Rodel-Rentner Hackl.

„Das ist eine ganz tolle Bahn“, schwärmte Hackl über die Eisrinne von Whistler. „Ich bin schon ein bisschen traurig, dass ich da nicht mehr fahren kann.“ Die sich abzeichnende Rekordjagd auf der neuen Olympia-Strecke stößt aber nicht nur auf Zustimmung. „Das ist einfach zu schnell“, klagte der Präsident des Rennrodel-Weltverbandes (FIL), Josef Fendt, und stellte sogar ein Tempo-Limit in Aussicht. „Wir sind immer davon ausgegangen, dass grundsätzlich die Höchstgeschwindigkeiten bei Tempo 135, 136 liegen. Dass das nun so einen Sprung macht, damit haben wir nicht gerechnet.“

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