Grings wieder im Aufgebot des Nationalteams

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Deutsche Presse-Agentur

Inka Grings feiert nach dreieinhalb Jahren ihr Comeback in der Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Die Torjägerin des FCR Duisburg, die letztmals am 20. Oktober 2005 beim Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel gegen Schottland in Bayreuth für die DFB-Auswahl auflief, wurde von Bundestrainerin Silvia Neid in den Kader für das Länderspiel am 25. Februar gegen China in Bielefeld berufen. Auch Célia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr, die eine Schienbeinverletzung überwunden hat, gehört laut DFB-Mitteilung wieder dazu.

Zudem stehen vier Spielerinnen, die bei der U 20-WM in Chile den dritten Platz belegt hatten, im Aufgebot. Neid berief Bianca Schmidt (1. FFC Turbine Potsdam), Katharina Baunach, Nicole Banecki (beide FC Bayern München) und Kim Kulig (Hamburger SV) in den 20 Spielerinnen umfassenden Kader, der auch den Algarve Cup vom 2. bis 12. März in Portugal bestreiten wird.

Neid musste das Aufgebot im Vergleich mit dem EM- Qualifikationsspiel gegen die Schweiz im Oktober 2008 ändern. Kerstin Stegemann und Ariane Hingst sind verletzt, darum wird vor allem die eingespielte Vierer-Abwehrkette neu besetzt. Außer den Neulingen Bianca Schmidt und Katharina Baunach entschied sich Neid in der Defensive für Annike Krahn, Saskia Bartusiak, Navina Omilade und Babett Peter.

„Wir wollen in Bielefeld gegen China und beim Algarve Cup die Möglichkeit nutzen, junge Spielerinnen zu testen. Es ist wichtig zu sehen, wie sie auf hohem Niveau mit dem Spieltempo zurechtkommen“, begründete Neid ihre Verjüngungsmaßnahmen. Für die EM 2009 in Finnland (23. August bis 10. September) gebe es laut Neid allerdings eine Vorgabe: „Nur die Besten fahren zu EM. Egal ob jung oder alt.“

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