Gipfeltreffen beim FCK - „Club“ startet mit Derby

Lesedauer: 4 Min
Deutsche Presse-Agentur

Gipfeltreffen in der Pfalz, Nostalgie an der Ostsee und Derbys in Bayern - der Rückrundenauftakt der 2. Fußball-Bundesliga hat es in sich.

Der 1. FC Nürnberg startet am Freitag das Unternehmen Wiederaufstieg, doch der neunmalige deutsche Meister ist im Aufstiegsrennen nicht allein. „Viele Mannschaften haben dasselbe Ziel. Das wird ein Hauen und Stechen bis zum Ende“, sagt „Club“-Trainer Michael Oenning vor der Partie beim FC Augsburg. In Rostock werden am Sonntag gegen den MSV Duisburg Erinnerungen an gute alte (Bundesliga)-Zeiten wach, der Kampf um Platz eins zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Spitzenreiter FSV Mainz 05 beschließt am Montag die erste Runde im neuen Fußball-Jahr.

Nürnberg will mit einem Sieg in Augsburg ins Aufstiegsrennen zurückkehren. „Wir könnten ein kleines Ausrufezeichen für die restlichen 16 Spiele setzen“, sagt Manager Martin Bader. Bangen muss Oenning um den Einsatz des kurzfristig erkrankten Peter Perchtold. Die seit Anfang Oktober 2008 ungeschlagenen Augsburger, die sich mit fünf Siegen in Serie in die Winterpause verabschiedet hatten, seien ein schwerer Gegner, betonte der „Club“-Coach, „aber ich glaube, wir sind spielerisch einen Tick besser und das müssen wir durchbringen“. Auf dem Freitagprogramm stehen außerdem das Nordderby VfL Osnabrück gegen den FC St. Pauli und der Abstiegskampf zwischen Rot-Weiß Oberhausen und TuS Koblenz.

Hansa Rostock hofft gegen Duisburg auf einen erfolgreichen Beginn im Kampf um den Klassenverbleib. Trainer Dieter Eilts hat aus dem bitteren Pokal-K.o. gegen Wolfsburg die „positiven Dinge“ mitgenommen: „Wenn wir an die guten 60 Minuten anknüpfen können, werden wir unseren Weg gehen.“ Der MSV will aber keine Aufbauhilfe leisten. Ein Sieg ist Pflicht, ansonsten können die „Zebras“ den Aufstieg wohl schon abschreiben. Das gilt auch für den TSV 1860 München, der im Duell der Pokal-Verlierer mit einem Sieg gegen den SC Freiburg seine Aufstiegschancen wahren will. Die „Löwen“ mit den Neuzugängen Sascha Rösler und Stefan Aigner erwarten einen angeschlagenen Gegner. „Freiburg ist gegen Mainz ja auch ausgeschieden. Die kommen sicher nicht mit breiter Brust“, meint Kapitän Daniel Bierofka.

Um den Aufstieg geht es auch für die SpVgg Greuther Fürth im Derby gegen den FC Ingolstadt, für Alemannia Aachen bei den Pokalhelden des SV Wehen Wiesbaden und für Klassen-Neuling Rot Weiß Ahlen in der Begegnung beim FSV Frankfurt. Der Tabellenletzte sorgt mit seiner „Erst gucken, dann zahlen“-Aktion für Aufsehen und rollt für seine Fans den roten Teppich aus: Der Zuschauer geht kostenlos ins Stadion, sieht ein Bundesligaspiel und entscheidet danach, was er dafür zahlen möchte. Der FSV rechnet bis Sonntag mit 1000 Anmeldungen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen