Gavin Schilling verlässt Ratiopharm Ulm

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 Gavin Schilling, hier beim Duell gegen die Ludwigsburger Marcos Knight und Ariel Hukporti (re.), wird nicht mehr im Trikot von
Gavin Schilling, hier beim Duell gegen die Ludwigsburger Marcos Knight und Ariel Hukporti (re.), wird nicht mehr im Trikot von Ratiopharm Ulm auflaufen. (Foto: Imago Images/BBL-Foto)
Schwäbische Zeitung

Der Umbau im Kader des Basketball-Bundesligisten Ratiopharm Ulm geht weiter. Die Ulmer, die wegen der Corona-Krise ihren Etat deutlich verringern müssen, haben am Freitag den Abgang von Gavin Schilling bekannt gegeben. Der US-Amerikaner spielte zwei Jahre an der Donau, spätestens beim Finalturnier der BBL in München machte Schilling viele Teams auf sich aufmerksam.

Im Sommer 2018 kam Schilling als 25-Jähriger vom College zu Ratiopharm Ulm. 85 Partien bestritt der Center in der BBL und im Eurocup für die Ulmer. Seine Bestleistung auf nationalem Parkett erzielte er im November gegen den Aufsteiger Hamburg, als er mit 16 Punkten und 9 Rebounds knapp sein erstes Double-Double verpasste. Im internationalen Wettbewerb gelang Schilling sein bestes Spiel im Januar 2019 (7 Punkte, 8 Rebounds) bei der bei 76:88-Niederlage gegen Krasnodar.

„Gavin hat sich in seinen ersten beiden Profijahren bei uns zu einem soliden Bundesligaspieler entwickelt“, wird Sportdirektor Thorsten Leibenath in einer Ulmer Mitteilung zitiert. Geschäftsführer Thomas Stoll meinte: „Wir hätten den Vertrag gern verlängert. Allerdings hat er nicht zuletzt mit seinen Auftritten beim Finalturnier Begehrlichkeiten bei anderen Teams geweckt.“

Wohin Schilling wechseln wird, steht noch nicht fest. „Ich bin sehr dankbar für die Chance, die ich in Ulm erhalten habe. Nach zwei guten Jahren, in denen ich viel gelernt und mich gut weiterentwickelt habe, suche ich jetzt eine neue Herausforderung“, sagte der Center zum Abschied. Die Ulmer hatten sich nach dem Turnier in München aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschlossen, die Verträge mit Grant Jerrett und Derek Willis aufzulösen. Bei Seth Hinrichs, Tyler Harvey, Archie Goodwin und Max Ugrai liefen die Verträge aus. Positive Signale setzten dagegen Thomas Klepeisz und Per Günther, die jeweils um ein Jahr bei den Ulmern verlängerten.

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