Frankreichs Schwimm-Star Manaudou erklärt Auszeit

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Deutsche Presse-Agentur

Die französische Weltklasse-Schwimmerin Laure Manaudou hat die Gründe für ihre angekündigte „Auszeit“ bekanntgegeben und versichert, es handele sich auf keinen Fall um das Ende ihrer Karriere.

Sie wolle an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen, sagte die 22-Jährige in einem Interview der französischen Sportzeitung „LEquipe“. „In meinem Kopf ist meine Karriere nicht zu Ende (...). Ich habe mich nur bis zum Sommer festgelegt, um dann nächste Saison attackieren zu können“, sagte Manaudou auf die Frage, wie lange ihre Trainings- und Wettkampfpause anhalten werde. „Ich will lieber jetzt eine Pause einlegen. Danach glaube ich, dass ich noch eine Zeit (als Schwimmerin) vor mir habe, bis zu den Spielen in London“. Es sei besser, nun eine Pause einzulegen, als „mich noch ein Jahr abzumühen und dann endgültig den Spaß zu verlieren, (vom Sport) angewidert zu sein und nicht wieder von neuem anfangen zu wollen“, sagte Manaudou, die unter anderem an Schulterschmerzen und Migräne leidet und „Motivationsprobleme“ beklagte.

Manaudou will nach jahrelangem knallharten Training und großem Druck von der freien Zeit „gut profitieren“. Die Französin bestätigte, dass sie möglicherweise eine Zeit lang in den USA verbringen werde, da ihr Freund, der Schwimmer Fred Bousquet, an der Auburn-Universität in Alabama trainiert. „Ich will mich erholen. Will reisen. All das machen, was ich nicht tun konnte, als ich trainiert habe“, sagte sie. Außerdem will sie Radfahren, Fitness-Training machen, Reiten, vor allem aber „den Schwimmbecken fernbleiben.“

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