Flick würde sich über Zuschauer beim Pokal-Endspiel freuen

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Hansi Flick
Kritisiert die Ansetzungen im DFB-Pokal_ Trainer Hansi Flick von Bayern München. (Foto: Matthias Hangst / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick würde ein Pokal-Finale mit Zuschauern am 4. Juli in Berlin begrüßen.

„Ich habe schon immer gesagt, dass Zuschauer sehr, sehr fehlen. Wenn es so ist, dass man es entscheidet, dass Zuschauer dabei sind - umso schöner“, sagte Flick in München. „Das sind Dinge, die ich nicht entscheiden kann, die wir nicht entscheiden. Das wird woanders entschieden. Es tut mit Sicherheit gut, wenn Fans im Stadion sind. Wie das vonstatten geht, müssen andere beurteilen.“

Das Olympiastadion ist sonst bei Pokalendspielen stets mit über 70.000 Zuschauern ausverkauft. Wegen des Coronavirus dürfen die aktuelle Bundesligasaison und auch der DFB-Pokal-Wettbewerb nur mit Geisterspielen in leeren Stadien zu Ende gespielt werden. Nach derzeitiger Rechtslage könnten beim DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen nur wenige Hundert Zuschauer im Berliner Olympiastadion sein - und das auch nur unter sehr strengen, für ein Fußballspiel logistisch schwer zu erfüllenden Auflagen.

LOB VON MICHAEL RUMMENIGGE

Der frühere Fußball-Nationalspieler Michael Rummenigge wundert sich über seinen früheren Mitspieler Flick. „Ich muss ganz ehrlich gestehen: Diese Erfolge und diesen Weg habe ich meinem alten Freund Hansi Flick nicht zugetraut“, sagte der 56-Jährige in seiner Sportbuzzer-Kolumne.

„Ich erinnere mich noch, wie er 1985 als Spieler vom SV Sandhausen zum FC Bayern kam. Er war sehr ruhig, zurückhaltend, immer loyal, sehr nett und für jeden Spaß zu haben. Einfach ein guter Typ. Ein Führungsspieler war er aber nicht“, meinte Rummenigge, der zwischen 1981 und 1988 für die Bayern 152 Bundesligaspiele bestritt.

„Umso beeindruckender finde ich es, wie er jetzt als Trainer vorangeht. Er hat sich unglaublich weiterentwickelt. Ich würde sogar so weit gehen, dass er die Bayern in diesem Jahr zum Triple führen kann“, meinte der Bruder von Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge, der nach seiner Zeit in München auch bei Borussia Dortmund am Ball war. Flick (55) ist seit November Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München.

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