FIFA-Chef fürchtet Auswirkungen der Finanzkrise

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Deutsche Presse-Agentur

FIFA-Präsident Joseph Blatter befürchtet, dass die weltweite Finanzkrise auch den Fußball mit voller Härte treffen könnte.

„Wir erleben in der Welt eine Finanzkrise und der Fußball ist von der ersten Welle des ökonomischen Tsunami noch nicht so stark getroffen worden. Aber die zweite Welle wird den Fußball treffen, speziell was die Sponsoren im Club-Fußball betrifft“, sagte Blatter vor Journalisten in Manchester und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Rückzug von Geldgebern aus der Formel 1 und dem Motorsport.

Der Fußball sei weltweit „das größte Geschäft“, betonte der Schweizer. Er hoffe, dass dies ungeachtet der wirtschaftlichen Entwicklung weiter so bleiben werde.

Der Weltverband sei aufgrund bestehender Verträge bis 2010 in einer „komfortablen Situation“, mache sich aber darauf gefasst, wegen der düsteren wirtschaftlichen Aussichten künftig vor schwierigen Verhandlungen zu stehen, erklärte Blatter. Die FIFA generiert ihre Einkünfte zum größten Teil aus dem Geschäft mit der Weltmeisterschaft und erwartet durch die WM im kommenden Jahr in Südafrika Einnahmen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro durch Fernseh- und Marketing- Verträge.

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