Fall Goldmann am 16. Februar vor Arbeitsgericht

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Deutsche Presse-Agentur

Der wegen Dopings belastete Trainer Werner Goldmann kämpft am 16. Februar vor dem Arbeitsgericht in Darmstadt um seinen Job beim Deutschen Leichtathletik-Verband. Dies bestätigte eine Sprecherin des Gerichts.

Der DLV hatte den früheren Bundestrainer für Wurfdisziplinen auf Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) keinen neuen Arbeitsvertrag vom 1. Januar an gegeben. Ein Grund dafür war, dass vor den Olympischen Spielen in Peking der ehemalige Kugelstoßer Gerd Jacobs behauptet hatte, Goldmann habe ihm in den 80er Jahren Anabolika verabreicht.

Der Trainer, der 1988 den Kugelstoßer Ulf Timmermann zu Olympia- Gold führte, bestreitet das. Für eine Weiterbeschäftigung Goldmanns hatten sich zahlreiche deutsche Werfer-Asse stark gemacht - darunter sein Schützling, Diskus-Vize-Weltmeister Robert Harting, sowie Weltmeisterin Franka Dietzsch und die Olympia-Dritte im Speerwerfen, Christina Obergföll. Harting hatte den Verband für sein Vorgehen massiv kritisiert und zuletzt „einen klaren Deal gefordert“.

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